Boteli wechselt fix nach Sion – Und gibt Borussia weiter finanziellen Spielraum

Winsley Boteli verlässt Borussia endgültig in Richtung Sion. Foto: Heiko van der Velden/amafuma.de

Borussia Mönchengladbach hat nach dem Verkauf von Rocco Reitz zu RB Leipzig in Winsley Boteli nächsten Abgang mit Ablöse eingetütet. Der 19-Jährige war bis zum 30.06.26 an den Schweizer Klub FC Sion ausgeliehen inklusive einer Kaufoption, die der Klub aus dem Kanton Wallis nun gezogen hat.

Winsley Boteli hat überzeugt in der Schweiz. In seiner ersten Saison in einem Profi-Team kam er gleich in allen Super League-Spielen zum Einsatz – 32-Mal als Joker, 2-Mal in der Startelf. Dabei erzielte er 8 Tore. Auch im Schweizer Cup war der Angreifer im Einsatz. In 4 Spielen traf der Schweizer 3-Mal und gab 1 Vorlage.

Alles gute Gründe also, die vereinbarte Kaufoption zu ziehen. Das hat der FC Sion nun gemacht. Roland Virkus hatte den Leih-Deal noch abgewickelt und dabei 3,5 Millionen Euro als Ablösesumme vereinbart Lange Zeit sah es so aus, als würden die Schweizer diese nicht stemmen können, doch Klub-Boss Boss Christian Constantin hat den Transfer dann doch möglich gemacht.

»Die Möglichkeit, in den Kader zu investieren«

In Sion unterschreibt Boteli einen Vertrag bis 2030 und kann sich in der kommenden Spielzeit auf internationalem Parkett präsentieren. Laut Medienberichten sollen sich die Borussen, bei denen Boteli noch bis 2028 unter Vertrags stand, eine Weiterverkaufsbeteiligung in Höhe von 10 Prozent geschert haben. Gut möglich, dass diese bereits alsbald greift, denn diverseTop-Klubs aus Europa sollen den Youngster auf dem Zettel haben.

Zunächst einmal schließt sich das Kapitel am linken Niederrhein für Boteli endgültig. Die Frage, bb der Youngster denn den Durchbruch in Gladbach geschafft hätte, bleibt unbeantwortet. »Wir freuen uns für Winsley und für den FC Sion, dass die Leihe für ihn so positiv verlaufen ist«, so Sportchef Rouven Schröder. »Und uns gibt dieser Transfer zu einem frühen Zeitpunkt weitere sportliche Planungssicherheit und die Möglichkeit, in den Kader zu investieren.«

3,5 Millionen Euro – Geld, das man in den Planungen zunächst nicht eingeplant hatte da man nicht wissen konnte, dass sich Boteli so gut in der Schweiz einfindet. Insofern ist es spekulativ, ob nicht noch mehr möglich gewesen wäre. Rouven Schröder kann und wird so weiter VollGAS geben, um dem Kader für 2026/27 zu optimieren. Winsley Boteli ist an de Stelle alles Gute für die Zukunft zu wünschen.