Aufgrund seiner starken Leistungen steht Denis Zakaria weiterhin im Fokus von zahlreichen europäischen Top-Klubs. Laut dem englischen „Mirror“ steht der Schweizer jetzt auch bei Manchester United ganz oben auf der Liste. Der Verbleib des 23-Jährigen bei Borussia hängt wohl stark von einer Teilnahme in der Champions League ab.

Im ersten Geisterspiel der Bundesliga-Geschichte saß Denis Zakaria mit einer Oberschenkelverletzung auf der Tribüne und schaute zu, wie seine Kollegen das Derby vor leeren Rängen gegen Köln mit 2:1 gewannen. Der Schweizer verpasste erstmals seit dem 15.12.2019 wieder ein Spiel, damals musste er bei der Niederlage in Wolfsburg aufgrund einer Gelbsperre pausieren.

Ansonsten ist der 23-Jährige in seiner dritten Saison bei Borussia Mönchengladbach eine wichtige Säule im Team und keinesfalls wegzudenken. Während vieler seiner Kollegen um die Stammplätze kämpfen, ist „die Krake“ unter Marco Rose immer gesetzt. Borussias Trainer weiß vor allem um die Allrounder-Qualitäten von Zakaria: Auch wenn er sich als Sechser am wohlsten fühlt, kann der Schweizer ebenso in der Dreierkette in der Innenverteidigung spielen. Egal wo er spielt, seine Wucht und Dynamik ist auf jeder Position zu gebrauchen.

Ob „Zak“ auch in der nächsten Saison noch die Nummer acht bei den Fohlen trägt, ist weiterhin offen. Eigentlich ist die Sache recht einfach, denn sein Vertrag läuft erst im Sommer 2022 aus. Doch sein sportlicher Aufstieg weckt natürlich Begehrlichkeiten, denn mit seinen 23 Jahren hat er schon über 100 Pflichtspiele für Borussia absolviert und viel Erfahrung sammeln können. 

Top-Klubs wie Liverpool, Atletico Madrid, Borussia Dortmund und auch Bayern München sollen schon hinter dem Sechser her sein. Laut dem englischen „Mirror“ steigt mit Manchester United wohl der nächste Verein in den Poker mit ein. ‘ManU’ soll bereit sein, rund 50 Millionen Euro für den Schweizer Nationalspieler hinzublättern. Ole Gunnar Solskjaer, Trainer bei den Red Devils“, ist aktuell auf der Suche nach einem Nachfolger für Nemanja Matic. Der Vertrag des Serben läuft im Sommer auf, United plant derzeit keine Verlängerung. 

Klar ist auch: Sollte ein finanzstarker Klub wie Manchester bei Borussia ein Angebot vorlegen, wird Max Eberl irgendwann schwach werden bzw. nachgeben müssen. Vor allem die Premier League lockt die Spieler mit horrenden Summen, bei denen in der Bundesliga nur Bayern München mithalten kann. 

Sollte sich Borussia allerdings für die Champions League qualifizieren, so steigen die Chancen Zakaria über den Sommer hinaus halten. Zwar könnten die Fohlen bei weitem nicht das Gehalt der Engländer zahlen, doch mit der Königsklasse hätte Max Eberl genügend sportliche Argumente auf seiner Seite. United liegt aktuell auf Rang fünf, drei Punkte hinter Chelsea London.