Breel Embolo und Borussia waren nach dem 1:0 sichtlich erleichtert. Foto: picture alliance/dpa | Friso Gentsch

Die VollGAS-Analyse, powered by Kessels, beäugt Spielszenen, die für Marco Roses Spielidee stehen. Beim 1:0-Arbeitssieg der Fohlenelf bei Arminia Bielefeld hatte vor allem Torschütze Breel Embolo einen befreienden und entscheidenden VollGAS-Moment. Und auch Jonas Hofmann kommt in unserer Analyse nicht zu kurz. Der Mittelfeldmann kam nach seiner überstandenen Verletzung in seinem ersten Bundesligaspiel seit zwei Monaten gleich mit VollGAS zurück.

Auch in 2021 präsentieren wir mit unserem Partner, der Kessels GmbH aus Mönchengladbach, die gemeinsame VollGAS-Analyse. Beim Auftakt in das neue Jahr konnten die Borussen am Ende einen zwar hochverdienten, aber deutlich zu niedrig ausgefallenen Arbeitssieg einfahren, weil man aus den zahlreichen Angriffen und Möglichkeiten viel zu wenig machte.

VollGAS-Comeback von Hofmann

Dabei war die Fohlenelf gleich von Beginn an voll da und machte deutlich, mit einem Sieg in das neue Jahr starten zu wollen. Auf der Alm brannten die Borussen zwei Tage nach dem Jahreswechsel ein wahres Offensivfeuerwerk ab und traten aufs GASpedal. Der Aufsteiger aus Ostwestfalen wusste gar nicht, wie ihm geschieht und hatte Mühe, den Favoriten von seinem Tor wegzuhalten.

Wie von Marco Rose gewollt, liefen die Borussen sofort mit hohem Tempo an und schalteten bei Ballgewinn blitzschnell um. Mitverantwortlich dafür war auch Jonas Hofmann, der nach überstandener Verletzung im Mittelfeld gleich das Kommando übernahm, eine starke Partie ablieferte und immer wieder das Spiel nach vorne mit ankurbelte. Hofmann spulte mit 12.7 Kilometern die meisten aller Feldspieler ab und hatte dazu zwei weitere Bestwerte der Partie auf seiner Seite: Sechs Torschussvorlagen und acht Torschussbeteiligungen.

So wie in der 6. Minute, als Hofmann, der starke 63 Prozent seiner Zweikämpfe gewann, Breel Embolo mit einem klasse Pass genau in den Lauf in Szene setzte, der Schweizer am Ende aber lediglich den Pfosten traf. Es war kaum zu glauben, dass Bielefeld mit einem 0:0 in die Kabine gegen konnte. 10:0 Ecken und 13:0 Torschüsse verbuchte man in der ersten Halbzeit – so viele wie noch nie in der laufenden Spielzeit. 

Embolos VollGAS-Jubel nach erlösendem Siegtreffer

Nach der Pause sorgte das Duo Hofmann und Embolo dann für den gleichermaßen erlösenden und entscheidenden Treffer. Nach einem langen und tollen Pass von Hofmann aus der eigenen Hälfte nahm der Schweizer Fahrt auf, bleib diesmal vor dem Tor cool und netzte flach ins linke Eck ein. Endlich hatte sich der Angreifer belohnt – es war der siebte Versuch, die Kugel zu versenken.

So beschrieb der anschließende Torjubel die Gefühlslage des zuvor glücklosen Nationalspielers genau. Embolo fiel eine Last von den Schultern und lief direkt an die Seitenlinie zum sich ausgelassen freuenden Marco Rose und umarmte seinen Coach. Auch ein Dankeschön an Rose, der seinem Schützling richtigerweise vertraut. Solche Erfolgserlebnisse braucht Embolo, der auf der Alm mit 34.16 km/h der schnellste Spieler auf dem Platz war.

Mit seinem goldenen Tor sorgte Embolo dafür, dass die Borussen nach zuvor vier sieglosen Spielen in der Bundesliga wieder in der Spur sind und oben dranbleiben an den begehrten Plätzen. Den Borussen bleiben nun fünf Tage Zeit, um vor allem an der Chancenverwertung zu arbeiten, ehe es am nächsten Freitag im Borussia-Park gegen den FC Bayern München weitergeht. Und da wird wieder VollGAS-Fußball im Einklang mit sehr guter Defensivarbeit gefördert sein…