Borussia Mönchengladbach hat den nächsten Abgang zu verzeichnen. So verlässt Djibril Sow den linken Niederrhein und wechselt in die Schweiz zu den Young Boys Bern. Beim Berner Sportclub erhält der 20-Jährige einen bis Sommer 2021 datierten Vierjahresvertrag. Dies gaben beide Klubs am Montag bekannt.

In den vergangenen Tagen hatte es sich bereits abgezeichnet, nun ist es Fakt: Djibril Sow verlässt die Borussen nach zwei Jahren und schließt sich den BSC Young Boys Bern an. Bereits beim Transfer von Denis Zakaria wollten die Young Boys den Mittelfeldmann bereits als ‚Gegengeschäft’ von den Borussen loseisen, doch da hatten die Verantwortlichen um Sportdirektor Max Eberl noch ihr Veto eingelegt.

In Bern erhält der Schweizer U21-Nationalspieler nun einen Vierjahresvertrag und wird zukünftig das Trikot mit der Rückennummer 8 tragen. Über die Ablösemodalitäten machten beide Klubs keine Angaben. Beim Schweizer Vizemeister könnte Sow in der kommenden Spielzeit mindestens in der Europa League spielen, sollten die Young Boys die dritte Qualifikationsrunde zur Champions League überstehen und dann in den Play-offs scheitern.

Bei den Schwarz-Gelben soll Sow, der im Sommer 2015 vom FC Zürich an den linken Niederrhein wechselte und dort noch einen Kontrakt bis 2020 besaß (geschätzter Marktwert 1 Millionen Euro), den zum VfL gewechselten Denis Zakaria ersetzen.

»YB hat national und international große Ambitionen. Ich freue mich, diese Herausforderungen zusammen mit der Mannschaft anzunehmen und meinen Teil zum Erfolg beizutragen«, so Sow auf der YB-Webseite.

Für den 20-Jährigen ist der Wechsel in sein Heimatland zu ‚YB’ sicherlich eine gute Lösung. Dort kann er sich auf einem guten Level weiterentwickeln und wird sicherlich auf höherem Niveau zu mehr Spielpraxis kommen. Eben genau das, was sich bei den Borussen in naher Zukunft wohl als sehr schwer gestaltet hätte. Ob die Borussen aber irgendwie dennoch von dem Youngster überzeugt sind und womöglich eine Rückkaufoption verankert haben, ist zwar nicht bekannt, jedoch gut möglich.