Borussia Mönchengladbach stellt weiter die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft und arbeitet dabei vor allem auch am Erhalt der tragenden Säulen der Fohlenelf. Nach der vorzeitigen Vertragsverlängerung mit Tony Jantschke wurde nun auch der Kontrakt mit Fabian Johnson vorzeitig um zwei weitere Jahre bis Sommer 2020 verlängert. Das gab der Klub am Donnerstag bekannt.

Mit Spannung wartet man als intensiver und interessierter Beobachter von Borussia Mönchengladbach auf Neuverpflichtungen für die neue Spielzeit. An Namen mangelt es da in der Gerüchteküche nicht. Doch zunächst kümmert man sich bei den Borussen um den längerfristigen Verbleib von denjenigen Spielern, die im Gesamtkonstrukt eine wichtige Rolle spielen. Einer davon ist sicherlich Fabian Johnson.

Der US-Boy spielt seit 2014 am linken Niederrhein und kann bis dato auf 101 Pflichtspiele zurückschauen. Eine Marke die zeigt, dass der 29-Jährige durchaus zur Kategorie Stammspieler zählt. Und zu den Spielern, die eine Führungsrolle übernehmen und flexibel einsetzbar sind. Auf der linken Seite kann der Nationalspieler sowohl hinten als auch vorne agieren. »Fabian hat sich mit seiner Vielseitigkeit auf dem Platz und mit seinem ruhigen und verlässlichen Charakter in der Kabine zu einem der Führungsspieler unserer Mannschaft entwickelt, und wir freuen uns, dass wir ihn für weitere drei Jahre bei uns haben«, freut sich Borussias Sportdirektor Max Eberl über die Vertragsverlängerung des US-Boys.

Und die kam für den in München geborenen US-Amerikaner nicht von ungefähr. »Es ist überragend, weiter für diese tollen Verein zu spielen«, so Johnson auf der Internetseite der Borussia. »Nach meinem Wechsel von Hoffenheim zu Borussia vor drei Jahren war es zum einen mein Ziel, mich weiterzuentwickeln und zum anderen, international zu spielen – beides habe ich geschafft. Daher freue ich mich sehr, den gemeinsamen Weg mit Borussia weitergehen zu dürfen«. Ein gemeinsamer Weg, der in Zukunft hoffentlich weiter von Erfolg gekrönt sein wird…

Weitere Verlängerungen stehen an

Unterdessen gab Max Eberl vor dem Spiel beim VfL Wolfsburg bekannt, dass weiter zunächst die ‘Transfers im eigenen Haus’ Priorität haben. Der nächste dahingehend soll Ibrahima Traoré sein. Der Vertrag des Guineers läuft aktuell noch bis Sommer 2018 und soll ebenso vorzeitig verlängert werden.

»Es sieht positiv aus und ich hoffe, dass das funktioniert«, so Eberl und ergänzte: »Mit Tony Jantschke, Yann Sommer und Fabian Johnson haben wir bereits verlängert. Die eine und andere Verlängerung kommt vielleicht noch dazu. Wir wollen unsere Hausaufgaben machen und unsere Kaderstruktur stabil bekommen, um dann gezielt die Transfers für die neue Saison anzugehen«.

Man darf gespannt sein, wen Borussias Sportdirektor also an den linken Niederrhein locken wird. Dass dahingehend eine eventuelle Teilnahme am Europapokal als Hauptkriterium gelten könnte, verneinte Max Eberl.

»Wenn sich ein Spieler in der Vergangenheit für Gladbach entschieden hat oder heute entscheidet, dann weiß er, dass Europa nicht automatisch gegeben ist. Wir müssen hart dafür kämpfen und arbeiten. In den vergangenen Jahren sind wir dafür belohnt worden. In diesem Jahr ist es ein harter Kampf bis zum Ende«, so Eberl. »Dass Gladbach an sich ein geiler und super-spannender Verein mit einem klaren Weg ist, haben wir gemekt, als all die Jungs zu uns kamen. Es können eben nicht alle Spieler in Europa spielen. Es gibt auch Spieler, die bei einem geilen Verein auch vielleicht mal ohne Europa spielen. Wir bauen eine Mannschaft, die für uns sportlich den größtmöglichen Erfolg und uns Transfererlöse á la Marco Reus und Granit Xhaka bringen soll«.