Vier Neuzugänge waren bei der ersten Einheit von Borussia Mönchengladbach am Sonntagmittag dabei. Einzig Michael Lang ist noch nicht am Niederrhein, denn er bereitet sich mit der Schweizer Nationalmannschaft auf das WM-Achtelfinale vor. Florian Neuhaus hingegen ist bereits in die Vorbereitung mit seinen neuen Teamkollegen eingestiegen. Im Anschluss an das erste Training stand der Neuzugang aus Düsseldorf den Medienvertretern Rede und Antwort.

Florian Neuhaus über…

…seine Vorfreude und das Ausleihgeschäft mit Fortuna Düsseldorf:

Ich freue mich total hier zu sein. Ich habe es kaum erwarten können, dass die Pause endlich vorbei geht und es jetzt endlich losgeht. Die Leihe hat für alle Seiten super gepasst. Wir hatten das ja von Anfang an besprochen, als ich hier unterschrieben habe. Dass es mit dem Aufstieg und so vielen Spielen direkt geklappt hat, war natürlich super. Ich freue mich, in der Bundesliga spielen zu dürfen und fiebere dem Start entgegen.

…die von Fortuna erhoffte Verlängerung der Leihe:

Für mich war von Anfang an klar, dass ich wieder zu Borussia Mönchengladbach zurückkehren und am ersten Trainingstrag hier sein werde und Gas gebe. Mit was anderem habe ich mich nicht beschäftigt und ich denke auch, dass sich die Offiziellen von Borussia Mönchengladbach nicht mit dem Thema beschäftigt haben und deswegen sehe ich meine Zukunft hier bei Borussia.

…den Unterschied zwischen der 2. und der 1. Bundesliga:

Ich denke auf jeden Fall, dass da ein Unterschied ist. Das hat man im Pokalspiel gesehen, als wir mit Fortuna gegen Gladbach gespielt haben. Das ist nochmal ein ganz anderes Tempo und eine ganz andere Qualität, aber ich freue mich darauf. In der Bundesliga ist der Fußball technisch stärker und mehr Taktik, während es in der zweiten Liga mehr mit langen Bällen und auf den zweiten Ball geht.

…den Respekt und die Angst vor der neuen Herausforderung:

Ich habe überhaupt keine Angst, eher eine große Vorfreude. Ich will Bundesliga spielen, ich wollte als kleines Kind Bundesliga spielen. Man will sich natürlich mit den besten Mannschaften messen, das macht einfach Spaß.

…seine neuen Teamkollegen:

Das hat von Anfang an eigentlich gut gepasst und viel Spaß gemacht. Sie haben mir viel geholfen auf dem Platz und man merkt einfach, was für eine Qualität sie haben. Christoph Kramer stand im WM-Finale. Man kann sich unglaublich viel von ihm abschauen. Denis Zakaria ist jetzt bei der WM dabei. Das sind super Spieler und ich will von denen lernen.

…seine eigene Erwartung und seine bevorzugte Position:

Wenn ich in jedem Training Gas gebe und versuche, das Beste abzurufen, kann ich mir nichts vorwerfen und werde mich dann auch zwangsläufig entwickeln und dann schaue ich, wo es hingeht. Ich sehe mich schon einen Tick weiter vorne. Ich mag es, in die Räume zu gehen, wo es dem Gegner wehtut und aus den Räumen auch torgefährlich zu werden. Heutzutage gibt es ja diesen klassischen Zehner nicht mehr. Das war ja früher so, aber ich sehe mich schon in den Halbräumen in der Zentrale zu Hause.

Die erste Trainingseinheit haben wir bereits in einem Artikel für Euch zusammengefasst: hier klicken

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