In das vorläufige Aufgebot hat es Thorgan Hazard bereits geschafft. Jetzt möchte er gemeinsam mit seinem Bruder zur Weltmeisterschaft nach Russland reisen. In seiner Heimat hat er über das kommende Turnier und über die Transfergerüchte, die ihn immer wieder mit dem FC Sevilla in Verbindung bringen, gesprochen.

Thorgan Hazard hat seine bisher beste Saison im Trikot von Borussia Mönchengladbach gespielt. Zehn Tore und acht Assists gehen in der abgelaufenen Spielzeit auf sein Konto. In allen 34 Bundesligaspielen stand er auf dem Platz. Hazard selbst weiß, dass er noch effektiver werden muss, das betonte er nach dem letzten Heimspiel gegen den SC Freiburg selbst. Durch seine guten Leistungen hat er sich einen festen Platz im Kreise der belgischen Nationalmannschaft erkämpft. Dass er im vorläufigen Kader steht, ist keine Überraschung. Doch bei den „Roten Teufeln“ ist die Konkurrenz im Mittelfeld riesig.

»Jetzt liegt es an mir«

Im Trainingscamp in Tubize, südlich von Brüssel, bereitet sich der WM-Geheimfavorit aktuell mit 28 Spielern auf das Turnier vor. Bis zur Bekanntgabe des endgültigen Kaders müssen noch fünf Spieler gestrichen werden. Dort hat Hazard jetzt über seine Chancen bezüglich einer WM-Teilnahme gesprochen: »Ich denke, sie sind besser als noch 2014. In meinem Verein hat sich mein Status geändert, ich hatte eine gute Saison und spiele in einer Mannschaft, die bereits in der Champions League und der Europa League gespielt hat. Ich hatte auch immer wieder meine Einsatzzeiten in der Nationalmannschaft und daran möchte ich anknüpfen. Ich bin glücklich, im vorläufigen Kader dabei zu sein. Jetzt liegt es an mir, daran zu arbeiten, dass ich zum endgültigen WM-Kader gehöre«, so der 25-jährige gegenüber dem Fernsehsender RTBF.