Lars Stindl könnte in Wolfsburg nach monatelanger Verletzungspause wieder zum Kader gehören. Spätestens in München wird der Kapitän wieder mit an Bord sein. Seinen Trainer und seine Teamkollegen dürfte das freuen.

»Es spricht erstmal für die Mannschaft, dass man bislang gar nicht darüber gesprochen hat, dass er fehlt. Das ist das Positive, was seine Mannschaftskollegen geschafft haben«, betonte Dieter Hecking auf der Pressekonferenz am Freitagmittag. Lars Stindl trainiert inzwischen wieder voll mit der Mannschaft und könnte deshalb am Nachmittag die Reise in den Norden antreten.

»Kann uns in Kürze helfen« 

Ob dies tatsächlich der Fall sein wird, entscheidet sich nach dem Abschlusstraining. Sicher ist, dass sich sowohl der Trainer als auch die Mannschaft sehr darüber freuen würden. »Ich erlebe ihn ja jeden Tag in der Kabine und die Mitspieler auch. Da ist einer, der uns jetzt sicherlich in Kürze helfen kann – ob es schon am Samstag ist oder spätestens in der kommenden Woche in München. Es geht jetzt nur darum, ob wir uns schon heute dafür entscheiden, ihn mitzunehmen oder sagen wir, dass er nochmal eine komplette Trainingswoche vor dem Spiel in München bekommt. Das ist jetzt die Frage«, so Hecking, der die Entscheidung am Nachmittag fällen wird.

Weitere Option in der Offensive

»Auf jeden Fall ist es absehbar, dass Lars Stindl wieder zur Mannschaft stößt. Und wenn der Kapitän und der deutsche Nationalspieler Lars Stindl wieder an Bord ist, tut es uns allen gut und gibt mir nochmal eine klasse Option in der Offensive«, unterstreicht Hecking die Wichtigkeit des 30-jährigen, der sich Ende April schwer am Syndesmoseband verletzt hatte.

»In der Mannschaft kommt der Anker zurück, an dem sich viele nochmal hochziehen können. Das ist klar, dass das nochmal einen Push geben kann und den erhoffe ich mir auch, wenn er wieder dabei ist. Ich hoffe, dass er schnell wieder in die Verfassung kommt, dass er uns auf dem Spielfeld hilft«, blickt Hecking voraus.