Laut ‘lalaziosiamonoi.it‘ soll Lazio Rom die Fühler nach Vincenzo Grifo ausgestreckt haben. Bereits 2012 soll Lazio an Grifo dran gewesen sein, der sich damals aber dafür entschied, in der Nähe seiner Familie zu bleiben. Einen ersten Kontakt soll es bereits gegeben haben.

Ein ernsthaftes Interesse der Verantwortlichen von Lazio Rom am 25-jährigen Grifo würde durchaus Sinn ergeben. Die Italiener verlieren mit Nani, der nach seiner Leihe zurück nach Valencia geht, einen Spieler auf der linken Außenbahn. Felipe Anderson, der im rechten Mittelfeld zu Hause ist, wird laut Medienberichten vom FC Chelsea umworben. Hierbei würde Lazio eine ordentliche Ablöse kassieren, die man in Grifo als Nachfolger investieren könnte. Im Raum steht eine Ablöse von zehn Millionen Euro, die dem Wert Grifos eher entsprechen als die zuletzt aufgerufenen 5 Millionen, die Hannover 96 zahlen wollte. Zwar hat Grifo in dieser Saison nicht das gezeigt, was er kann, jedoch besitzt er am Niederrhein noch einen Vertrag bis 2021. Da Borussia im letzten Jahr sechs Millionen nach Freiburg überwiesen hat, wird Max Eberl bei diesem Transfer mit Sicherheit kein Minusgeschäft eingehen wollen.

»Will mich hier weiterentwickeln«

Ob die Zusammenarbeit tatsächlich schon nach einem Jahr enden wird, ist fraglich. Grifo und Hecking betonten zuletzt, dass sich beide Seiten bisher mehr voneinander erhofft hatten. In der heutigen Ausgabe der ‘SportBild’ wird Grifo nach dem letzten Training der Saison wie folgt zitiert: »Ich zweifele nicht an mir und will mich hier weiterentwickeln.« Zudem erklärt er, dass er sich auf Dauer für die italienische Nationalmannschaft empfehlen möchte. Dass er dafür bessere Leistungen abrufen muss, weiß Grifo. Die Anlagen dafür hat er und viele Fans der Borussia hoffen, dass er die im zweiten Jahr am Niederrhein endlich abrufen kann. Denn nichts wäre ärgerlicher, als ein Abgang von Grifo, der dann wohlmöglich bei einem neuen Verein sofort wieder aufblühen würde…