Gestern Nachmittag stieg Marcus Thuram ins Mannschaftstraining bei Borussia Mönchengladbach ein. Nach seiner ersten Einheit stand er den Journalisten erstmals Rede und Antwort und sprach über die Gründe für seinen Wechsel an den Niederrhein. Wir haben die besten Aussagen von Borussia.de zusammengefasst. 

Marcus Thuram…

…über sein erstes Training mit der Mannschaft:

Meine erste Einheit mit der Mannschaft war sehr gut. Wir haben ein paar Trainingsspiele gemacht, ich habe meine neuen Teamkollegen und den Trainer getroffen. Es hat sich gut angefühlt, den Ball zu spüren und mit den Teamkollegen auf dem Platz zu stehen. Aber es war auch sehr heiß. Es war auch meine erste Einheit nach der Sommerpause. Ich habe aber auch während der Pause viel trainiert. Mein Vater ist streng, was das angeht. (lacht) Es ist toll, das zu machen, was ich liebe: Fußball zu spielen. Es ist super, zurück auf dem Platz zu sein. 

…über die Gründe für seinen Wechsel: 

Für mich lag diese Entscheidung auf der Hand: Borussia hat einen jungen Trainer, der junge Spieler mag, der weiß, was er will und der viel über Fußball weiß. Ich bin noch jung, bin noch in der Entwicklung. Ich denke, dass Borussia für mich der beste Klub ist, um mich weiterzuentwickeln. 

…über seine persönlichen Stärken: 

Ich denke, ich bin ein schneller Spieler, dribble gern und kann Tormöglichkeiten kreieren. Ich mag es, mit meinen Kollegen zu kombinieren, die neben mir spielen. Ich mag Fußball einfach. Und ich mag es, das zu tun, was für mich das Beste am Fußball ist: angreifen, angreifen, angreifen. 

…über den Einfluss seines berühmten Vaters: 

Er hat mich so beeinflusst, wie ein Vater seinen Sohn eben beeinflusst. Er redet viel davon, wie man ein besserer Mensch werden kann – und wie man ein besserer Fußballspieler werden kann. Er macht das, was ein Vater eben macht. 

…über seine Ziele in Mönchengladbach: 

Ich hoffe, dass ich dem Team helfen kann, viele Spiele zu gewinnen. Ich möchte mich weiterentwickeln und meine Zeit in Mönchengladbach genießen mit diesem jungen, vielversprechenden Team. 

…über die Franzosen-Fraktion im Team: 

Das war nicht der ausschlaggebende Grund dafür, dass ich hierhin gekommen bin. Aber es ist natürlich gut, weil es einfacher ist, sich einzugewöhnen, wenn es viele junge französische Spieler im Team gibt.