Borussia Mönchengladbach nutzt die Länderspielpause wie gewohnt für ein Testspiel. Die Fohlen sollen im Rhythmus bleiben und Spielpraxis sammeln. Doch das Freundschaftsspiel soll vor allem dem Gegner helfen. Drei Spieler aus der U23 verstärken das Team von Dieter Hecking.

Am Donnerstagvormittag fliegt der Borussen-Tross nach Zwickau. Dort wartet am Abend (18:30 Uhr) der Test gegen den Drittligisten, der mit diesem Spiel möglichst viele Zuschauer anlocken möchte. Denn der vereinbarte Test, bei dem Borussia auf eine Antrittsprämie verzichtet, ist Teil der eingereichten Lizenzauflagen des FSV Zwickau und soll eine erhebliche Menge des finanziellen Lochs stopfen. Laut Vereinsangaben wurden Anfang der Woche bereits 4.200 Tickets verkauft. Auch dank der guten Wetterprognosen hofft man letztlich auf 6.000 bis 7.000 Zuschauer.

Drei U23-Spieler an Bord

Trotz der Abwesenheit von gleich zehn Nationalspielern kann sich das Aufgebot der Borussia sehen lassen. 18 Spieler werden die Reise mit antreten, darunter die U23-Spieler Franz Langhoff, Mandela Egbo und Markus Pazurek. Weitere Nachwuchsspieler werden auch deswegen nicht dabei sein, weil die Mannschaft von Arie van Lent am Samstag in der Regionalliga West den TV Herkenrath empfängt.

Hier eine Kaderübersicht: Tobias Sippel, Franz Langhoff, Tony Jantschke, Mandela Egbo, Tobias Strobl, Oscar Wendt, Markus Pazurek, Christoph Kramer, Jonas Hofmann, Patrick Herrmann, Fabian Johnson, Keanan Bennetts, Lars Stindl, Julio Villalba, Josip Drmic, Torben Müsel, Alassane Plea und Raffael. 

Standards wurden trainiert

Zwei Trainingseinheiten standen vor dem heutigen Testspiel auf dem Programm. Nach dem Abschlussspiel am Mittwoch konzentrierten sich einige Borussen noch eine Weile auf die Ausführung von Standardsituationen. Lars Stindl trat die Eckbälle von der rechten Seite, Oscar Wendt brachte die Kugel von der Gegenseite in den Strafraum. Dort lauerten unter anderem Tobias Strobl, Tony Jantschke und Christoph Kramer, die versuchten, den Ball über die Linie zu drücken.

Patrick Herrmann und Raffael wechselten sich bei Freistößen kurz vor dem Sechszehner ab und konnten dabei durchaus ein paar sehenswerte Treffer erzielen. Als dies einige Male nicht klappte, schnappte sich Dieter Hecking den Ball und zirkelte ihn gleich beim ersten Versuch ins Eck. Bislang gelang der Fohlenelf in der Bundesliga noch kein einziges direkt verwandeltes Freistoßtor. Der Trainer hat es also vorgemacht – nun müssen es seine Spieler nur noch umsetzen.