Nach der Niederlage gegen Mainz brauchen die Fohlen mit VollGAS die Trendwende. Foto: Ulrich Hufnagel/Hufnagel PR

Borussia Mönchengladbach kassierte gegen den FSV Mainz 05 die zweite Heimniederlage in Folge. Die Fohlen waren vor allem in der zweiten Halbzeit nicht gierig genug, die Rheinhessen wollten die drei Punkte einfach mehr. Nach den Diskussionen in den letzten Tagen steht fest: Jetzt brauchen die Borussen eine Kehrtwende. Unsere VollGAS-Analyse, präsentiert von der Kessels GmbH – Schweißen & Gasen – aus Mönchengladbach. 

Fohlen eiskalt erwischt 

Borussia ist mit VollGAS am Montag in die Woche gestartet. Grund hierfür war nicht etwa der Punktgewinn beim VfL Wolfsburg, sondern die Tatsache, dass Marco Rose den linken Niederrhein am Saisonende in Richtung Dortmund verlässt. Das brachte am Borussia-Park ein kleines Beben mit sich, Diskussionen in alle Richtungen inklusive. Letztlich entschlossen sich Max Eberl und das Präsidium aber für den vorerst richtigen Weg und hielten am aktuellen Trainer fest. 

Insofern war es spannend, welche Reaktion die Borussen im Heimspiel gegen Mainz 05 zeigten. Der Beginn machte Hoffnung und es ging gleich mit Tempo nach vorne, Alassane Pléa stand beim ersten Versuch nach nur vier Minuten aber im Abseits. Allerdings wurden die Hausherren wenige Augenblicke später eiskalt erwischt, als der Mainzer Onisiwo mit Hilfe des Innenpfostens zur frühen Führung traf. 

Unsere VollGAS-Szene: Lazaro mit bärenstarker Vorlage 

Dass der Treffer den ‚05ern‘ in die Karten spielte war unbestritten, weshalb sich die Fohlenelf auch erstmal wieder sortieren musste. Nachdem sie das taten, sorgte Valentino Lazaro für unseren VollGAS-Moment. Der Österreicher setzte sich auf der linken Strafraumgrenze sehenswert gegen mehrere Mainzer durch und gab die Kugel zu Jonas Hofmann. Der wiederum stand mit dem Rücken zum Tor und legte einfach nur ganz cool auf Lars Stindl ab, Borussias Kapitän vollendete zum zwischenzeitlichen 1:1. 

Für den ‚Capitano‘ war es das 200. Spiel im Trikot der Fohlen, Stindl belohnte sich also bei seinem Jubiläum mit einem Treffer. Dass dieser aber letztlich nicht reichte ist bekannt, die Gäste aus Rheinhessen waren im zweiten Spielabschnitt viel galliger und wollten die drei Punkte letztlich ein Stück weit mehr als die Hausherren in weiß. Der FSV machte einfach mehr aus seinen Möglichkeiten, wenngleich die Rheinhessen lediglich 31 Prozent Ballbesitz hatten. 

Borussia muss mit VollGAS zurück in die Spur 

Somit musste die Mannschaft von Marco Rose bereits zum zweiten mal in Folge eine Heimniederlage kassieren, vor zwei Wochen gab es die bittere Derbyniederlage gegen Köln. Es war auch eine Niederlage mit weitreichenden, sportlichen Folgen: Durch die jeweiligen Siege von Wolfsburg und Frankfurt beträgt der Abstand auf einen Champions-League-Platz mittlerweile neun Punkte, durch den ‚Dreier‘ von Union Berlin rutschten die Fohlen sogar auf Rang acht ab. 

Das bedeutet, nach aktuellen Stand spielen die Borussen in der nächsten Saison, unter welchem Trainer auch immer, nicht in Europa. Im Hinblick auf mögliche Spielerabgänge wäre das natürlich katastrophal. Deshalb braucht es jetzt eine Trendwende, diese muss aber mit VollGAS stattfinden. 

Ob diese bereits in der Königsklasse am Mittwochabend gegen Manchester City gelingt bleibt abzuwarten, spätestens am kommenden Samstag gegen Leipzig müssen die Fohlen aber wieder mit VollGAS zurück in die Spur finden. Denn ansonsten droht den Borussen nämlich tatsächlich, dass sie die komplette Saison gegen die Wand fahren. Ohnehin sind die nächsten Partien entscheidend, nach ManCity und Leipzig wartet ausgerechnet Borussia Dortmund im Pokal, zum Abschluss kommt Leverkusen in den Borussia-Park… 

1 Kommentar

  1. …Zweckoptimismus aus, realistische Sichtweise ein:
    Am Mittwoch gibt es in Budapest – hat Loddar diesen unfassbaren Spielort vermittelt – ein 0:4, wenn’s gut läuft. In Leipzig die nächste Klatsche, die der Trainer auf seine Kappe nimmt – was ihm ja nach eigener Aussage auch nicht schwerfällt. Dann das Aus im Viertelfinale und anschließend 0:3 gegen die Pillen. Das Gegenteil nehme ich sehr gerne. Aber dann sind wir wieder bei Zweckoptimismus.