Borussia Mönchengladbach hat sich im Nachwuchsbereich verstärkt und sich die Dienste von  Sander Christiansen gesichert. Der 17-jährige Norweger kommt vom SK Brann Bergen an den linken Niederrhein und kostet lediglich eine Ausbildungsentschädigung. Über die Vertragslaufzeit machten die Borussen keine Angaben.

Dass man es sich bei Borussia Mönchengladbach zur Aufgabe gemacht hat, junge, vielversprechende Talente zu finden und im besten Fall für die Profi-Mannschaft auszubilden, ist hinreichend bekannt. Und weil das viele Klubs wollen und dieser Markt hart umkämpft ist, müssen die Borussen um Sportdirektor Max Eberl schneller sein als vor allem die finanzkräftigeren Klubs in Europa.

In der Verpflichtung von Sander Christiansen ist dies erneut gelungen. Nahezu im stillen Kämmerlein haben die Borussen den jungen Norweger an den linken Niederrhein gelotst und ihn vom Weg des Klubs überzeugen können. »Sander passt von seiner Spielweise hervorragend zu Borussia. Er ist ein Riesentalent, das wir nun bei uns weiterentwickeln möchten«, freut sich Amateur-Chef Roland Virkus auf der Webseite der Borussen, dass der Deal geklappt hat.

Rund 140.000 Euro Ausbildungsentschädigung

Der 17-Jährige kommt vom norwegischen Klub SK Brann Bergen und kostet, da er dort noch keinen Profivertag unterzeichnet hatte, lediglich eine Ausbildungsentschädigung in Höhe von umgerechnet rund 140.000 Euro. Zudem erhält der Jugendklub Loddefjord IL rund 16.000 Euro. Dies berichtet die norwegische Online-Zeitung ‚Nettavisen’.

Bereits Mitte April hatten die Borussen den Mittelfeld-Allrounder zwei Wochen zu sich eingeladen, um ihm einen Wechsel nach Deutschland schmackhaft zu machen. Zuvor hatte sich Christiansen, der im Mai mit Norwegen bei der U17-EM in England aktiv war, bei Eintracht Frankfurt umgeschaut. Zudem sollen gerade auch Juventus Turin und weitere Klubs großes Interesse an einer Verpflichtung gehabt haben.

»Einfach gespürt, dass Mönchengladbach für mich das Richtige ist«