Jonas Hofmann schnürte gegen Fürth einen Doppelpack. Foto: Dirk Päffgen

Auch gegen Fürth musste Borussia verletzungsbedingt wieder einige Änderungen in der Startelf vornehmen. Adi Hütter machte mit der Rückkehr von Lars Stindl in die Startelf alles richtig, der ‚Capitano‘ hatte mit drei Assists maßgeblichen Anteil am 4:0-Sieg. Ebenfalls erfreulich: Connor Noß gab sein Bundesliga-Debüt für die Fohlen. Unsere Personalanalyse, präsentiert von der Schmitz | Lück Unternehmensgruppe GmbH. 

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Wieder verletzungsbedingte Änderungen 

Im Vergleich zum 1:1 in Mainz vor der Länderspielpause machte Adi Hütter gleich drei Änderungen in der Startelf. Die waren nach den Verletzungen von Nico Elvedi (Bandverletzung an der Gelenkkapsel) und Breel Embolo (Muskelverletzung im hinteren Oberschenkel) aber auch nötig. Generell müssen die Fohlen aktuell noch auf vier weitere Spieler verzichten: Stefan Lainer (Aufbautraining nach Knöchelbruch), Jordan Beyer (Muskelverletzung), Tony Jantschke (Gesichtsfrakturen), Mamadou Doucouré (Aufbautraining nach Achillessehenriss). 

Aufgrund der vielen Verletzungen feierte auch Florian Neuhaus seine Rückkehr in die Startelf, Denis Zakaria rückte für Nico Elvedi in die Dreierkette vor Yann Sommer. Im Anschluss an das Spiel in Mainz ließ Neuhaus mit seinen Aussagen aufhorchen, als er fehlende »Rückendeckung« von den Verantwortlichen am linken Niederrhein beklagte. Nach seiner Ankunft von der Länderspielreise mit der deutschen Nationalmannschaft führte der 24-Jährige gemeinsam mit Adi Hütter und Max Eberl ein klärendes, aber durchaus konstruktives Gespräch. 

»Zu den Gesprächsinhalten gibt es von mir natürlich keine Informationen, es war aber ein gutes und klärendes Gespräch«, äußerte sich Adi Hütter nur kurz dazu. Dennoch machte Borussias Trainer klar, dass der Nationalspieler nicht nur aufgrund der Aussprache in der Startelf stand. »Flo hat gut trainiert und eine sehr gute Leistung gezeigt. Das Tor was er erzielt hat macht auch nicht jeder, er hat gezeigt, dass er ein kreativer Kopf ist. Er hatte auch seinen Anteil am 4:0-Sieg«, so der Trainer der Fohlenelf. 

Stindl und Hofmann überragen 

Maßgeblichen Anteil am Sieg hatte aber allen voran das Duo Lars Stindl und Jonas Hofmann. Der ‚Capitano‘ hat nach seiner kurzen Pause in Mainz, zumindest was die Startelf angeht, wieder ein echtes Ausrufezeichen gesetzt. Der 33-Jährige zeigte sich bestens aufgelegt und bereitete gleich drei Treffer vor, ein eigenes Tor blieb ihm am Samstagnachmittag aber leider verwehrt. 

Dafür ‚netzte‘ Jonas Hofmann aber gleich doppelt ein. Der 29-Jährige zeigt sich in diesen Tagen in einer überragenden Verfassung, egal ob bei Borussia oder auch bei der Nationalmannschaft. Schon jetzt macht ‚Hoffi‘, zumindest was die Anzahl der Tore angeht, die beste Saison seiner Karriere. Sechs Treffer hat Hofmann schon auf dem Konto, noch nie schaffte er in seiner Bundesliga-Karriere mehr. 

»Jonas hat jetzt schon sechs Tore erzielt, das ist seine beste Leistung seitdem er Bundesliga spielt. Ich hoffe natürlich, dass es nicht dabei bleibt und er noch einige erzielt«, schmunzelte Adi Hütter. Borussias Trainer nannte auch Gründe, wieso es aktuell für die Nummer 23 so gut läuft: »Er hat einen sehr guten Lauf und strotzt vor Selbstvertrauen. Jonas ist ein absoluter Schlüsselspieler in unserer Mannschaft, weil er auf der einen Seite Freiheiten genießt, aber auf der anderen Seite auch viel investiert. Er macht tiefe Läufe hinter die Kette und hat ein tolles Gespür, es kommt also nicht von ungefähr, dass er schon sechs Tore erzielt hat.«

Conor Noß feiert Bundesliga-Debüt 

Ein Tor hätte auch fast Conor Noß erzielt: Seit 2017 ist der 20-Jährige am Borussia-Park Zuhause und suchte sich seither seinen Weg von der Jugend bis zu den Profis und gab gegen Greuther Fürth sein Bundesliga-Debüt. Noß kam in der 89. Minute für Manu Koné auf den Platz und hatte sogar noch die Chance, mit einem seiner ersten Ballkontakte direkt seinen ersten Treffer zu erzielen. 

»Das Spiel gab uns die Möglichkeit in der Situation junge Spieler ins Spiel zu werfen. Conor hat sein Debüt gegeben und fast noch das Tor gemacht. Torben hingegen war sehr lange verletzt und trainiert seit Wochen sehr gut, wenn er in der U23 spielt macht er Tore. Es war ein Zeitpunkt wo man sagt, dass die jungen Spieler auch gut trainiert haben und deshalb haben sich beide diese Chance verdient«, kommentierte Adi Hütter die Einsätze der beiden Jungspunde. 

Denn auch Torben Müsel machte seine ersten Minuten unter Borussias neuen Trainer und kam für den überragenden Jonas Hofmann ins Spiel. Für den 22-Jährigen war es erst der zweite Bundesliga-Einsatz überhaupt, er debütierte am 20. Juni 2020 gegen den SC Paderborn. Die letzte Spielzeit musste Müsel allerdings pausieren, da er sich einer Knie-OP unterzogen hatte. Adi Hütter bleibt auch in diesen Tagen sich selbst und vor allem seinem Stil treu, denn er gibt allen Spielern eine Chance sich zu beweisen und vergisst auch nicht die Akteure aus der ‚zweiten Reihe‘…