Seit vier Bundesligaspielen gelang der Borussia kein Tor gegen die Eintracht. Das soll sich heute Abend ändern. Einer, der seiner Mannschaft mit einem Treffer helfen kann, ist Alassane Plea. Der Franzose ist der einzige echte Stürmer, den Hecking zur Verfügung hat.

Denn definitiv ausfallen werden die drei Offensivkräfte Raffael (Wadenprobleme), Josip Drmic (Rückenbeschwerden) und Lars Stindl (teilintegriert ins Mannschaftstraining). Fraglich ist der Einsatz von Tony Jantschke, der gegen Berlin angeschlagen (Stauchung des Beckens) ausgewechselt werden musste.

Reicht die Frische?

Im offensiven Zentrum bleiben Hecking im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt nicht viele Möglichkeiten. Doch eigentlich sollte sich Plea erst langsam an die Physis in der Bundesliga gewöhnen. »Wir haben gesagt, dass Alassane in Ruhe aufgebaut werden soll. Jetzt muss er mehr spielen, als wir es eigentlich vorhatten, weil uns mit Raffael und Lars zwei Spieler, die auf dieser Position spielen, ausfallen. Deshalb müssen wir genau hingucken, inwieweit er frisch genug ist, um es dann auch wieder so umzusetzen, wie er es in den letzten Spielen gemacht hat. Es freut uns, dass wir einen Stürmer haben, der Tore machen kann«, so Dieter Hecking auf der gestrigen Pressekonferenz.

Hecking überrascht

Zwei Treffer und ein Assist gelangen Plea bislang in den ersten vier Ligaspielen, dazu kommen drei Tore im DFB-Pokal. Gegen Augsburg und Hertha netzte er jeweils per Kopf, was selbst seinen Trainer verwundert. »Es ist ein bisschen überraschend, dass er schon zwei Kopfballtore gemacht hat. Das war so in der Form im Training nicht erkennbar. Es ist natürlich klasse, wie er die Situationen erkennt. Von daher bin ich mit seiner Entwicklung sehr zufrieden«, lässt Hecking durchblicken.