Jonas Hofmann war beteiligt an einer VollGAS-Situation. Foto: picture allinance / dpa | Tom Weller

Die VollGAS-Analyse, powered by Kessels, beschäftigt sich vor allem mit Spielszenen, die für die Spielidee von Marco Rose stehen. Im letzten Ligaspiel des Jahres beim SV Elversberg hatte die Fohlenelf diese schnellen Angriffe nach Ballgewinn und münzte sie in Torerfolge um. Schlussendlich zogen die Borussen souverän ins DFB-Pokal Achtelfinale ein. Zwei Tage zuvor hatte der Klub die Verträge mit zwei wichtigen Architekten des Erfolges verlängert.  Für die Kessels GmbH und unsere Redaktion ein ebenso wichtiger VollGAS-Moment im Jahresendspurt.

Zweimal in Folge war für Borussia Mönchengladbach Schluss in der 2. Runde des DFB-Pokals. Im dritten Jahr hat es dann geklappt mit dem Einzug ins Achtelfinale, weil man sich bei Regionalligist SV Elversberg keine Blöße gab und dabei auch mit Spielzügen á la Marco Rose zu überzeugen wusste und so den Underdog in die Knie zwang. – unsere VollGAS-Analyse!

Gleich zu Beginn ein VollGAS-Moment: Kramer auf Wolf

Von Beginn an waren die Borussen da und untermauerten im Stadion an der Kaiserlinde, nicht als ‚Pokal-Depp‘ den Platz verlassen zu müssen. Zwar startete der Regionalligist mutig und in die Partie, wurde aber bereits nach fünf Minuten gebremst. Einen Angriff der Hausherren unterbanden die Borussen mit offensivem Pressing und schnappten sich die Kugel im Mittelfeld. Breel Embolo und Christoph Kramer setzten den ballführenden Spieler unter Druck. Borussias Weltmeister drückte aufs Gaspedal, lief mit Tempo nach vorne und spielte dann mit Auge genau in den Lauf des in den Strafraum eilenden Hannes Wolf, der dann mit einem präzisen Schuss durch die Beine von SVE-Keeper Frank Lehmann zur Führung vollendete.

Nach den zweiten Bällen ging es schnell nach vorne

Das war er, einer diesen schön anzusehenden und von Marco Rose gewollten Umschaltmomente. Zwar bleib der SVE aktiv und hätte schnell antworten können, doch die Borussen warne immer einen Schritt schneller als der Viertligist und zeigten sich an diesem Abend gerade vor der Pause gnadenlos effizient. Wieder setzen die Biorussen den SVE bei Ballbesitz unter Druck und gewannen die Kugel. Hofmann gewann die Kugel gegen seinen Gegenspieler und zog dann trocken ab, den Abpraller nutzte der auffällige László Bénes aus dem Rückraum und netzte zum 2:0 ein.

Das war die Vorentscheidung im Saarland zugunsten der Borussen, die noch vor der Pause durch Lars Stindl auf 3:0 erhöhten. Damit war der Drops gelutscht an der Kaiserlinde. Der durch einen Platzverweis dezimierte Gastgeber hatte dann gegen die souveränen Borussen keine Chance mehr und unterlag unter dem Strich verdient mit 0:5.

VollGAS-Personalentscheidungen zum Jahresabschluss

Ohne Probleme, mit voller Konzentration und dem einen und anderen sehenswerten Spielzug, ganz nach dem Geschmack von Marco Rose, ist die Fohlenelf also ins Achtelfinale des DFB-Pokals eingezogen. Unter dem Strich gab es an dem Sieg der Borussen nichts zu rütteln. Das Weiterkommen im Pokal schloss die letzte Pflichtspielwoche des Jahres 2020 mit einem positiven Ergebnis ab.

Ebenso mit VollGAS ist man im Jahresendspurt bei den Klub-Verantwortlichen vorgegangen. Erst verlängerte Max Eberl die Verträge mit den wichtigen Säulen um Kapitän Lars Stindl und Tony Jantschke, ehe Präsident Rolf Königs die vorzeigten und langfristigen Vertragsverlängerungen von Geschäftsführer Stephan Schippers und Sportdirektor Max Eberl vermeldete.

Da hat man beim Klub auf der Zielgeraden und kurz vor dem Weihnachtsfest nochmal zwei Gänge hochgeschaltet, für wichtige Personalentscheidungen gesorgt und zwei tragende Säulen des Erfolgs langfristig an sich gebunden. Gerade in Bezug auf die Personalie Max Eberl ist die Verlängerung ein Statement und hat bei möglichen Interessenten an einem der besten Manager in Deutschland zunächst für eine VollBremsung gesorgt. Auch das war beziehungsweise ist für die Kessels GmbH und unsere Redaktion einer dieser VollGAS-Momente.

Kurz nach dem Jahreswechsel geht es mit VollGAS weiter

Nun kann man am linken Niederrhein zumindest für sechs Tage den Motor im Leerlauf laufen lassen und den etwas Akku aufladen, ehe es bereits am nächsten Dienstag zurück nach Mönchengladbach geht. Einen Tag später wird dann wieder mit dem Ball gearbeitet. Und am 02. Januar 2021 heißt es dann mit dem Auswärtsspiel bei Aufsteiger Arminia Bielefeld: Mit VollGAS zu drei Punkten ins neue Fußballjahr und im Tagesgeschäft eine Aufholjagd starten…