Lars Stindl war in Freiburg an unserer VollGAS-Szene beteiligt. Archivfoto: Dirk Päffgen, Fohlen-Hautnah

Die VollGAS-Analyse, powered by Kessels, beäugt Spielszenen, die für Marco Roses Spielidee stehen. Beim Remis in Freiburg gab es für Borussia Mönchengladbach wieder VollGAS-Momente. So wie auch beim 2:2-Ausgleich von Alassane Pléa, bei dem sich die Fohlen in 15 Sekunden zum Tor kombinierten.

Es geht weiter Schlag auf Schlag, für Borussia Mönchengladbach und unsere Redaktion gleichermaßen. Auch nach dem letzten Auftritt im Schwarzwald-Stadion zu Freiburg schauen wir zusammen mit der Kessels GmbH aus Mönchengladbach wieder auf diese VollGAS-Momente, die für den Fußball. Zwar kam die Fohlenelf beim SC Freiburg nicht über ein 2:2 hinaus, dennoch gab es auch im Breisgau wieder VollGAS-Fußball.

Zwar taten sich die Borussen in der Anfangsphase im Schwarzwald-Stadion durchaus schwer, ging aber durch Breel Embolo zunächst in Führung. In dieser Szene kamen die Fohlen schnell zum Abschluss und suchten wieder direkt den Weg nach vorne. Nach der Pause aber musste die Mannschaft von Marco Rose zunächst einem Rückstand hinterher laufen, doch der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten.

Unsere VollGAS-Situation: Von Sommer bis zum Tor in 15 Sekunden

Denn lange durften sich die Freiburger nicht über die Führung freuen, die Gäste vom Niederrhein zeigten eine tolle Reaktion und vor allem eine richtige VollGAS-Situation. Yann Sommer baute das Spiel von hinten in Ruhe über Stefan Lainer auf. Der Österreicher spielte anschließend einen langen Ball ins Mittelfeld, wo Lars Stindl geschickt zu Breel Embolo weiterleitete. Zwar stand der Schweizer mit dem Rücken zum Tor, doch Embolo ließ locker auf Hannes Wolf abprallen.

Gleichzeitig startete Florian Neuhaus und nahm den Pass von Wolf im Lauf mit und spielte zu Alassane Pléa, der auf halblinker Position an der Strafraumgrenze wartete. Der Franzose fackelte überhaupt nicht lange, legte sich mit seinem ersten Ballkontakt die Kugel zurecht und feuerte den Ball ins lange Eck zum 2:2-Ausgleich. Ein starkes Tor von Pléa, dem aber auch ein feiner Spielzug der Fohlen vorausging. Insgesamt schaffte es die Fohlenelf in 15 Sekunden zum Torerfolg und brauchte dafür lediglich sieben Ballkontakte. Das ist der VollGAS-Fußball, den Marco Rose von seiner Mannschaft sehen möchte.

Schon am Mittwochabend braucht die Fohlenelf in der Champions League bei Real Madrid viele dieser VollGAS-Momente, die dann auch verwertet werden müssen. Gladbach reist als Tabellenführer in der Gruppe B zu den ‚Königlichen‘ und hat den Einzug ins Achtelfinale selbst in der Hand…