Nächste Hiobsbotschaft! Muskelbündelriss bei Nicolas Kühn

Nicolas Kühn wird Borussia mehrere Wochen fehlen. Foto: Dirk Päffgen

Borussia Mönchengladbach muss in den kommenden Wochen auf Nicolas Kühn verzichten. Der Neuzugang aus Como hat sich bei der 3:4-Heimniederlage gegen die SV Elversberg einen Muskelbündelriss im linken Oberschenkel zugezogen.

Das Verletzungspech bei Borussia Mönchengladbach reißt einfach nicht ab. Die Saison ist gerade einmal zwei Spieltage alt, da haben die Borussen den nächsten längerfristigen Ausfall zu verkraften. Und erneut trifft es in Nicolas Kühn einen Neuzugang. Die Leihgabe aus Como, erst am Deadline-Day für eine Saison zu den Borussen gewechselt, hat sich im Spiel gegen die SV Elversberg einen Muskelbündelriss zugezogen. Das gab der Klub am Dienstag, 08. September 2026, offiziell bekannt, nachdem die BILD-Zeitung am Montag zuerst über den Ausfall, dabei aber vom Tag nach dem Spiel berichtet hatte.

Kühn hatte gegen Elversberg seinen Bundesliga-Debüt für die Fohlen gegeben und kam in der 69. Minute für Doppel-Vorlagen Franck Honorat in die Partie. Einen Tag später hat sich der 26-Jährige dann beim Auslauf-Training die Verletzung zugezogen. Kühn wird somit mindestens vier bis sechs Wochen fehlen und frühestens am 17. Oktober beim Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim wieder zur Verfügung stehen können – wenn es dann gut läuft. Dann hätte Kühn Glück und könnte aufgrund der dreiwöchigen kommenden Länderspielpause voraussichtlich „nur“ drei Spiele verpassen.

»Maximal unglücklich für Nicolas und auch für uns«

Dennoch ist der Ausfall wie alle andern zuvor ebenso gleichermaßen bitter für Kühn und Eugen Polanski. Borussias Cheftrainer bricht nun eine Alternative zu Franck Honorat weg, der Kühn eigentlich im Nacken spüren und der Offensive frische Impulse sollte. Zudem ist es insofern ungünstig für Kühn, dass sich sein Eingewöhnungsprozess nun weiter verzögert und er sich erst später mit der Mannschaft und dem System adaptieren kann.

»Das ist maximal unglücklich für Nicolas und auch für uns«, so Sportchef Rouven Schröder. »Jetzt geht es darum, ihn in der Reha optimal zu begleiten und den Spieler Schritt für Schritt ins Mannschaftstraining zurückzuführen.«

Bereits der Fünfte langfristige Ausfall

Zu allem Übel, dass es an den ersten beiden Spieltagen überhaupt nicht läuft und die Stimmung zu kippen droht, kommt noch das unfassbare horrende Verletzungspech hinzu. Und es sind eben erst zwei Spieltage gespielt… Auch schon in der letzten Saison hatten die Borussen neben dem schlechten Start, den Gerardo Seoane den Job gekostet hat, mit einigen Verletzungen zu kämpfen. Da darf die Frage erlaubt sein: Was hat Borussia eigentlich verbrochen?!

Nach Yukhym Konoplia (Innenbandriss im Knie, Jens Castrop (Schulter-OP), Zento Uno (Aufbautraining nach Muskelproblemen) und Enzo Leopold (Kreuzbandriss) ist Kühn bereits der fünfte (!) langfristige Ausfall bei den Fohlen. Zudem steht Neuzugang Daiki Hashioka (Halswirbelverletzung) weiterhin nicht zur Verfügung. Zuvor hatte schon Fabio Chiarodia wochenlang gefehlt.