Erstes Jahr rum bei Borussia – Kevin Diks hat »genug Erfahrung und fühlt sich gut vorbereitet«

Kevin Diks stand am Tegernsee in einer Medienrunde Rede und Antwort. Foto: Dirk Päffgen

Ein Jahr rum hat Kevin Diks nun bei Borussia Mönchengladbach. Nach der ersten Trainingseinheit des Trainingslagers am Tegernsee sprach der 29-Jährige unter anderem über sein erstes Jahr in der Bundesliga und die schwierige Saison.

Kevin Diks über:

… die enttäuschende letzte Saison:

Die vergangene Saison verlief nicht wie erhofft und war mental sehr herausfordernd. Wir haben lange gegen den Abstieg gekämpft. Das entspricht nicht dem Anspruch von Borussia. Ausbleibende Ergebnisse führten zu einer schwierigen Phase für alle Beteiligten.

… Positive Veränderungen und gestärkter Teamgeist:

Für die neue Saison gab es gezielte Veränderungen, die als sehr positiv wahrgenommen werden. Vor allem die Neuzugänge bringen starke Charaktere mit, was den Teamgeist spürbar verbessert. Das ist ein entscheidender Faktor für eine erfolgreichere Zukunft.

…die erste volle Vorbereitung für Polanski:

Der Trainer ist in der vergangenen Saison erst nach dem Start zur Mannschaft gestoßen und hatte wenig Zeit. Jetzt verfügt über eine vollständige Vorbereitung und kann seine Spielphilosophie und Ziele komplett implementieren. Das ist ein großer Vorteil. In der letzten Saison war seine primäre Aufgabe, den Abstieg zu verhindern.

… Anpassung an die Bundesliga.

Nach einem Jahr in der Bundesliga habe ich mich an alles gewöhnt und habe mich gut eingelebt. Die Nähe zu den Niederlanden erleuchtet die Situation zusätzlich. Bekanntlich ist das zweite Jahr immer das schwerste. Ich glaube aber, dass ich mit fast 30 Jahren genug Erfahrung habe, um gut vorbereitet zu sein und zu wissen, wie man Fußball spielt.

… Zukunft von Teamkollege Nico Elvedi:

Ich wünsche mir natürlich, dass Nico dem Verein erhalten bleibt. Ich schätze die Zusammenarbeit mit ihm. Ich werde in den kommenden Tagen mal mit ihm sprechen. Vielleicht kann ich ihn ja von einem Verbleib überzeugen.

… seinen ersten Eindruck von Neuzugang Jan Leszczyński:

Jan hinterlässt einen sehr positiven Eindruck. Er ist ein junger, engagierter Verteidiger. Er ist präsent und kommunikativ. Jan gibt direkt Gas und zeigt sofort, was er kann. Ich und wir alle werden ihn in seiner Entwicklung unterstützen.

… den Wechsel auf Viererkette:

Wir agieren als Mannschaft nun häufiger mit vier statt fünf Verteidigern. Das ist enorm vorteilhaft für das Spiel im Ballbesitz.

… Mehr Oensivoptionen:

Durch die Viererkette stehen mehr Spieler im Mittelfeld und Angriff zur Verfügung. Das führt zu mehr Ballbesitz, besseren Laufwegen und stärkerer Präsenz im letzten Drittel – bereits im Training und in den Spielen ist das positiv spürbar.