VollGAS-Analyse nach Bayern-Heimsieg: Das richtige, bessere Gesicht

Große Freude bei den Borussen nach dem Sieg gegen Bayern. Foto: Dirk Päffgen.

Dass Borussia Mönchengladbach den FC Bayern München schlagen würde, hatte man sich maximal gewünscht, aber keineswegs erwartet. Am Ende durften die Borussen jubeln, weil ihnen einerseits ein früher Platzverweis in die Karten spielte und weil sie auf andererseits vor allem zeigten, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten. Unsere VollGAS-Analyse, präsentiert von unsrem Partner, der Kessels GmbH – Schweißen & Gase – aus Mönchengladbach.

Am Ende war es so wie fast immer – zumindest in der jüngsten Vergangenheit. Im ewigen Bundesliga-Klassiker zwischen den Gladbacher Borussen und dem FC Bayern München hieß der Sieger nicht FC Bayern. Zum Fünfgen Mal in Folge – so oft wie noch nie – konnte der Rekordmeister nicht gegen die Fohlen gewinnen (drei Niederlagen, zwei Remis).

Die Fohlenelf ist der Angstgegner der Bayern. Dennoch hätten diesen Sieg im Vorfeld wohl nur die kühnsten Optimisten zugetraut. Zumal die letzten beiden Auftritte gegen Schalke (0:0) und Hertha BSC (1:4) alles andere als Hoffnung auf einen Punkt geschweige denn auf einen Sieg gegen die Bayern gemacht haben.

Die zwei Gesichter der Fohlen

Da gibt es dann eben die zwei Borussias in Spielen wie gegen besagte Gegner, wo man komplett enttäuscht, und dann die in Spielen wie gegen Dortmund, Leipzig oder eben Bayern München, wo man alles aus sich herausholt und das abruft, was man im Stande ist zu leisten. Da stellt sich schon die Frage wie solche extreme Leistungsschwankungen und Welten zustande kommen. Denn der Sieg gegen die Bayern hat gezeigt, was möglich ist bei den Fohlen, wenn alle Rädchen ineinandergreifen und die Herangehensweise stimmt. Allerdings hat das Spiel gegen die Bayern auch wieder gezeigt, dass den Borussen Mannschaften wie Bayern liegen, die fußballerisch unterwegs sind. Da ergebnen sich dann Räume.

Dass die Borussen in der Anfangsphase schwammen dann der Platzverweis von Dayot Upamecanco in die Karten gespielt hat, ist unbestritten. Aber man muss diesen Vorteil eben auch ausspielen und nutzen. Die Borussen haben das in einer offenen Partie getan. Und das mit einer Herangehensweise, die ihnen zumindest in diesem Spiel sichtlich gutgetan hat. Nämlich mit konzentriertem Umschalt-Fußball die Bayern vor Aufgaben stellen. Man spielte seine Überzahl aus und war hinten zudem wachsam.

Die Tore waren Tore, die man mit großer Freude in der Tat abfeiern durfte. Das waren sie, diese VollGAS-Momente, die in dieser Analyse zum Vorschein kommen sollen. Alleine das 2:1 von Jonas Hofmann war zum Zungeschnalzen. Insgesamt war es eine geschlossene Mannschaftsleistung an dessen Ende ein verdienter Sieg stand.

VollGAS auf der Auswechselbank

Positiv anzumerken ist, dass die gesamte Auswechselbank und dort vor allem eben auch Daniel Farke, der gestikuliert, angefeuert und verbessert hat. Ebenso wie Torschütze Marcus Thuram, der vor seiner Auswechslung on fire war und sich mit der Bayern-Bank „angelegt“ hat. Das war insgesamt Leidenschaft auch von der Bank und man hat eine Mannschaft gesehen, die gemeinsam ein Spiel gewinnen wollte. Da wurde alles gegeben. 

Konstanz ist gefordert

Mit dem zweiten Rückrundensieg und der Wolfsburger Niederlage sei Dank, haben sich die Borussen bis auf einen Punkt herangerobbt an Platz 7, der aller Voraussicht nach zum Erreichen des internationalen Geschäftes reichen wird. In der Rückrundentabelle steht man mit sieben Punkten aus vier Spielen ordentlich da.

Am kommenden Freitag geht es nun zum 1. FSV Mainz 05. Und da gilt es, diesen tollen und wichtigen Sieg zu vergolden. Stichwort Konstanz. Denn nur mit etwas Zählbaren ist der Sieg gegen den FC Bayern etwas wert. Bei den Mainzern muss dann wieder das richtige, bessere Gesicht gezeigt werden.

»Unsere Mannschaft hat ein sehr hohes Leistungsvermögen, aber das bekommen wir leider nicht immer auf den Platz. Das ist ein Problem und dessen sind wir uns auch bewusst. Die Frage ist, wie wir es gelöst bekommen«, sage Lars Stindl nach dem Sieg gegen die Bayern und ergänzte: »Im Fußball ist es oft sehr banal, aber: Du musst einfach immer wieder antreiben…«

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