VollGAS-Analyse nach Stuttgart: Ein erneut harmloser Auftritt, Weigl mit klaren Worten

Julian Weigl fand nach der Niederlage beim VfB deutliche Worte. Foto: Dirk Päffgen

Dass Borussia Mönchengladbach beim VfB Stuttgart leer ausging und die zweite Niederlage in Folge kassierte, war das Produkt einer Vorstellung, mit der man eben auch nichts holen kann. Unterdessen legte Julian Weigl den Finger in die Wunde. Unsere VollGAS-Analyse, präsentiert von unsrem Partner, der Kessels GmbH – Schweißen & Gase – aus Mönchengladbach.

Allzu viel muss über den Auftritt der Fohlenelf im Schwabenland eigentlich nicht gesagt beziehungsweise geschrieben werden. Weil es einfach unter dem Strich nichts war, was Borussia da auf den Platz gebracht hat. Zwar muss man sich nicht unbedingt von der Mannschaft abwenden, wie Daniel Farke es hinterher anmerkte, man muss sie aber auch nicht beklatschen.

Der Abstiegskandidat aus dem ‚Ländle‘ hat gezeigt, wie es geht. Leidenschaft, Kampf, Wille. Grundsätzlich absprechen kann man den Borussen das zwar nicht, aber es war einfach insgesamt zu wenig. Gewiss, in Ramy Bensebaini, Manu Koné und Marcus Thuram fehlten gleich drei ‚Schwergewichte‘. Dennoch war es eine auf dem Papier gute Mannschaft, die wieder einmal über Ansätze nicht hinaus kam.

Auch in Stuttgart fehlte es an allem

Wie schon in der Vorwoche gegen Union Berlin fehlte es an Tempo, Durchschlagskraft und kreativen Momenten. Die Konsequenz daraus: Es gab keine zwingenden Torchancen. Dann hat man sich einen Elfmeter erzwungen und gleicht aus. Dann darf man sich nicht zwei Minuten später gleich wieder ins Hintertreffen bringen. Das war einfach schlecht vereidigt, ebenso wie das 0:1, das gleichwohl aufgrund einer Abseitsposition hinterfragt werden darf.

Am Ende gingen die Borussen auswärts wieder einmal leer aus und kassierten zudem die zweite Niederlage in Folge. In den letzten neun Spielen gab es lediglich einen Sieg. In der Jahrestabelle stehen die Borussen mit 14 Punkten auf dem Relegationsplatz. Das sagt einiges aus über das bisherige Jahr 2023. Es gibt einiges zu tun und so mancher Fan dürfte froh sein, wenn diese Spielzeit zu Ende ist und der zwingend notwenige Neuaufbau in die Wege geleitet wird. Und an diesem wird sich dann auch Daniel Farke messen lassen müssen…

Weigl legt den Finger in die Wunde

Denn klar ist, so wird man weder in der nahen, noch in der fernen Zukunft Erfolg haben und sich wieder mit anderen Tabellengefilden auseinandersetzen können, als mit der aktuellen. Roland Virkus arbeitet mit seinem Team aktuell dran, dazu den Kader für die neue Spielzeit aufzustellen. Mit einem prall gefülltem Geldbeutel kann der 56-Jährige bekanntlich dabei nicht agieren. Man darf also gespannt sein, welche Spieler der Sportdirektor ‚durch die Türe’ in den Borussia-Park lockt. Es muss auf jeden Fall auch ein solcher dabei sein, die in der Lage, Tore zu schießen. Der Sommer dürfte spannend werden.

Dann wird ich auch zeigen, ob Julian Weigl, derzeit von Benfica Lissabon an die Borussen ausgeliehen, dann noch da ist. Jedenfalls kann sich vorstellen, auch über den Sommer hinaus am linken Niederrhein zu bleiben. »Es ist ein großer Reiz, weiter ein Teil dieser Mannschaft zu sein und etwas anzuschieben. Aber es müssen Dinge verändert werden«, sagte Weigl nach der Niederlage beim VfB und legte den Finger in die Wunde: »Wir müssen wieder Hunger und Gier in die Mannschaft bekommen. Es geht nicht darum, sich direkt wieder für die Champions League zu qualifizieren, sondern sich stetig weiterzuentwickeln…«

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