Seoane vor Liga-Auftakt in Augsburg: »Wir müssen als geschlossene Einheit auftreten«

Gerardo Seoane steht in der Liga erstmals für Borussia an der Seitenlinie. Foto: Dirk Päffgen

Borussia Mönchengladbach spielt am Samstagnachmittag zum Bundesliga-Auftakt beim FC Augsburg. Dort wollen die Fohlen an den erfolgreichen Auftritt im DFB-Pokal anknüpfen. Die Bilanz beider Teams ist vor dem ersten Spieltag komplett ausgeglichen. Unser Vorbericht, präsentiert von der Schotes Firmengruppe. 

Ausgeglichene Bilanz 

Zuletzt trafen beide Mannschaften am 34. Spieltag der vergangenen Saison aufeinander. Nun folgt exakt 84 Tage später das erneute Wiedersehen in Augsburg. Im Mai siegten die Fohlen mit 2:0. In der Bundesliga ist die Bilanz der beiden Klubs nach 24 Duellen völlig ausgeglichen: Achtmal gewannen die Borussen sowie die Augsburger, zudem trennten sich beide Vereine achtmal Unentschieden. Für Borussia wird es in der neuen Spielzeit von großer Bedeutung sein, die Auswärtsschwäche abzulegen. Nur einen Sieg gab es in der Saison 2022/ 23 unter dem ehemaligen Trainer Daniel Farke. Dennoch: Die Fohlen sind gerüstet für den Auftakt. 

»Es herrscht große Vorfreude auf den Liga-Start. Es ist schön, dass es jetzt richtig los geht«, verriet Gerardo Seoane. »Augsburg spielt zu Hause mit viel Energie und einer gesunden Zweikampfhärte. Das ist für viele Mannschaften ein schwieriges Spiel. Augsburg hat seinen Spielstil geändert. Sie haben ein gutes Kurzpassspiel und einen guten Aufbau, sie kommen über das Spielerische. Wir bereiten uns auf die veränderte Spielweise vor, wissen aber auch, dass sie vertikaler und direkter spielen können«, analysierte der 44-Jährige den kommenden Gegner. 

Seoane fordert sein Team auf, eine Einheit zu bilden 

Dabei verlangt er vor allen Dingen, dass sich die Fohlenelf wieder als geschlossene Einheit präsentiert. »Wir müssen als geschlossene Einheit auftreten, mit und gegen den Ball. Alle Spieler müssen sich aktiv am Spiel beteiligen, auch wenn sie nicht den Ball haben«, sagte Borussias Trainer. Beteiligen am Spiel kann sich auch Franck Honorat: Der Franzose legt in dieser Woche einen Tag Pause ein, steht den Fohlen allerdings vollständig zur Verfügung. 

Ganz im Gegensatz zu den Langzeitverletzten Christoph Kramer und Manu Koné. Seoane über seine beiden Schützlingen: »Ich denke, vor der Länderspielpause kehren beide nicht zurück. Sie sind im Lauftraining und beginnen gerade mit lockeren Balltraining. Es wird noch bis zu zwei Wochen dauern, bis sie voll ins Training integriert werden.« Deshalb ist es durchaus realistisch, dass wieder Ko Itakura neben Julian Weigl auf der Sechser-Position spielt. »So lange Christoph Kramer und Manu Koné nicht zur Verfügung stehen, ist Ko Itakura eine Option im Mittelfeld. Ich bin dankbar, dass er mehrere Positionen spielen kann«, erklärte Soeben. Ob es bei Florian Neuhaus bereits für 90 Minuten reicht, steht noch nicht fest: »Flo hat eine Halbzeit gespielt, das war die richtige Entscheidung. Er konnte gut trainieren und hat nach dem Pokal die Belastung gespürt. Ich werde nicht verraten, ob es schon für 90 Minuten reicht. Er wird aber spielfähig sein.«

Keine Neuigkeiten rund um Nico Elvedi 

Bei Nico Elvedi müssen sich die Verantwortlichen rund um den Borussia-Park allerdings noch in Geduld üben. Seit acht Jahren trägt der Schweizer das Trikot der Fohlen, ein Abschied in den nächsten Tagen scheint allerdings realistisch. Der Innenverteidiger wurde immer wieder mit den Wolverhampton Wanderers in Verbindung gebracht. »Nico hat ganz normal trainiert und steht uns gesundheitlich zur Verfügung. Er ist eine offene Personalie. Es wird sich zeigen, ob er im Kader dabei ist oder nicht. Das können wir heute noch nicht sagen«, äußerte sich Seoane zu Elvedi. 

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