Seoanes Wunschspieler Fabio Chiarodia kommt zur Borussia

Zukünftig Teamkollegen: Fabio Chiarodia (links) und Florian Neuhaus. Foto: Dirk Päffgen.

Es geht weiter Schlag auf Schlag bei Borussia Mönchengladbach. Nach der Verpflichtung von Robin Hack haben die Borussen am Mittwochmorgen den sechsten Neuzugang für die Spielzeit 2023/24 vorgestellt. So wechselt Fabio Chiarodia vom SV Werder Bremen an den linken Niederrhein und erhält ein Arbeitspapier bis Sommer 2027.

Es tut sich was in diesen Tagen bei Borussia Mönchengladbach. Nach den diversen Veränderungen/Umstrukturierungen in der sportlichen Führung widmet sich Borussias Sportvorstand Lizenz Roland Virkus den dringend notwenigen Kader-Veränderungen. Es sollen auch wieder junge, talentierte und entwicklungsfähige junge Spieler mit Potenzial und Qualität in die Fohlenelf.

Fabio Chiarodia gehört sicherlich dazu. Und der Youngster gehört zudem wohl auch zu der Kategorie Gefragt – gejagt. Der 18-Jährige gehört zu den Top-Talenten in Europa und soll bereits im vergangenen Jahr einige Angebote europäischer Klubs aus dem Ausland und auch aus Inland ausgeschlagen haben.

Seoane wollte Chiarodia schon nach Leverkusen locken

Nun hat Roland Virkus den Deutsch-Italiener vom Weg der Borussia überzeugen können und Gerardo Seoane seinen Wunschspieler präsentiert. Denn wie Bremens Leiter Lizenzfußball Clemens Fritz verrät, wollte Borussias neuer Trainer »Fabio im letzten Sommer bereits nach Leverkusen holen und hat sich jetzt anscheinend auch wieder intensiv um ihn bemüht.«

Warum das gerade auch im Fall der Borussen so ist, hat Roland Virkus unterstrichen. »Fabio Chiarodia ist eines der größten Talente auf seiner Position in Deutschland. Wie weit er für sein Alter schon ist, hat er nicht zuletzt beim Spiel gegen uns im Borussia-Park gezeigt«, so Borussias Geschäftsführer Sport. »Wir sind davon überzeugt, dass wir viel Freude an ihm haben werden.«

Ein Linksfuß für Borussia

Chiarodia ist in der Innenverteidigung zuhause und kann auch auf der linken Abwehrseite spielen. Und dabei deckt der italienische U19-Nationalspieler vor allem ein seltenes Merkmal ab: Er ist Linksfüßer. Für den gebürtigen Oldenburger überweisen die Borussen ein Jahr vor Vertragsablauf zwei Millionen Euro an Werder Bremen. Dank einer Ausstiegsklausel ein Schnäppchen für einen solchen Spieler.

»Ich freue mich darauf, für Borussia Mönchengladbach zu spielen. Ich möchte für diesen großen Traditionsverein mein Bestes geben und mich selbst dabei weiterentwickeln. Der Verein ist sehr familiär und ich denke, dass das Gesamtpaket sehr gut zu mir – sowohl als Mensch als auch als Fußballer – passt«, sagt der 18-Jährige auf der Internetseite der Borussen. 

Borussia und Chiarodia – vom Grundprinzip sollte das in der Tat passen, da Chiarodia in Gerardo Seoane schonmal einen Trainer hat, der viel von ihm hält und ihn unbedingt haben wollte. Jetzt gilt es zu beobachten, ob und wie nachhaltig er sich bei den Fohlen durchsetzen kann…

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