Virkus über Olschowsky: »Wir wollen ihn in so einer Situation nicht verheizen«

Jan Olschowsky ist aktuell die Nummer zwei hinter Jonas Omlin. Foto: Dirk Päffgen.

Spätestens als bekannt wurde, dass Yann Sommer im Fokus vom FC Bayern steht, kam sie, die Diskussion um einen Nachfolger. Dass man da Jan Olschowsky auch mit ins Boot genommen hat, ist legitim. Vor dem Heimspiel gegen Bayer Leverkusen hat Roland Virkus im Interview mit DAZN die Beweggründe erläutert, warum Jonas Omlin verpflichtet und Olschowsky nicht zur neuen Nummer eins befördert hat.

Die Ära Yann Sommer ist vorbei bei Borussia Mönchengladbach, Jonas Omlin ist die neue Nummer eins zwischen den Pfosten. Der 29-Jährige kam vom HSC Montpellier an den linken Niederrhein und soll künftig dafür sorgen, dass die Fohlen so wenig Gegentore kassieren wie nur möglich. Mit einem Vertrag bis 2027 hat man den Schweizer ausgestattet. Passiert nichts Unvorhersehbares oder Außergewöhnliches, wird sich bis dahin auch am Status des Schlussmanns nichts ändern.

Des einen Freud, des anderen Leid? Somit ist auch klar, dass Jan Olschowsky zunächst nicht die neue Nummer eins bei den Fohlen wird. Insgeheim wird sich so mancher Fan einen ‘Sprung ins kalte Wasser’ á la Marc-André ter Stegen gewünscht haben. Zumal es der 21-Jährige als Vertreter von Yann Sommer und Tobias Sippel in zwei Spielen vor der WM-Pause ordentlich gemacht hatte. Gerade im Heimspiel gegen den BVB hatte sich das Eigengewächs die Note eins verdient.

»Olschowsky ist sicherlich die Zukunft«

Die Eins auf seinem Rücken bei den Profis wird er aber eben (noch) nicht tragen. Wenn gleich »man das sicherlich angedacht hat«, wie Roland Virkus vor dem Heimspiel gegen Leverkusen im Interview mit DAZN verriet. Warum dann davon abgesehen hat, erläuterte Borussias Sportdirektor dann. »Ich glaube, dass man so einem jungen Torhüter in einer Situation, die noch nicht stabil genug ist, sehr viel aufbürdet«, so der 56-Jährige. »Deswegen haben wir mit ihm auch ganz offen und transparent gesprochen und haben ihm das gesagt. Jan Olschowsky ist sicherlich die Zukunft, aber in so einer Situation wollen wir ihn nicht verheizen.«

Man will ihn eben behutsam aufbauen am linken Niederrhein und wird ihn dann womöglich auch mal ausleihen, um ihn auf hohem Niveau regelmäßige Spielpraxis zu geben. Damit all das möglich ist, muss allerdings der im Sommer auslaufende Vertrag verlängert werden. So lange wird der Nachwuchs-Keeper hinter Jonas Omlin die Nummer zwei sein…

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