0:3! Freiburg bestraft schwache Borussia

Alassane Plea gab gegen Freiburg sein Comeback, konnte die Pleite aber auch nicht verhindern. Foto: Dirk Päffgen

Mit 0:3 unterlag Borussia Mönchengladbach im Heimspiel gegen den SC Freiburg und findet sich weiter im Sinkflug. Vor allem offensiv enttuscnhgen die Fohlen abermals auf ganz Linie und leisten sich in de Defensiver Fehler, die prompt bestraft wurden.

Borussias Trainer Gerardo Seoane hatte gegen den Sportclub nahezu alle Mann an Bord. Lediglich Simon Walde (Syndesmosebandriss) und Manu Koné musste passen. Der Franzose hatte sich im Spiel mit der Olympia-Auswahl einen Muskelfaserriss im Oberschenke zugezogen und wird mehrere Wochen pausieren müssen. Dagegen hatten Jonas Omlin, Tomáš Čvančara und Alassane Plea (Knochenprellung) ihre Verletzungen auskuriert und standen wieder zur Verfügung.

Während Jonas Omlin wieder zwischen die Pfosten rückte und Moritz Nicolas auf der Bank Platz nahm, so galt gleiches auch für Plea und Čvančara. Im Vergleich zum Remis in Heidenheim gab es neben dem Wechsel auf der Torhüterposition zwei weitere Wechsel: Ko Itakura und Luca Netz bekamen den Vorzug vor Maximilian Wöber und Stefan Lainer.

Engagierte Borussen zu Beginn, aber Freiburg trifft

Es dauerte gerade einmal 53 Sekunden, da gab es den ersten Torschuss der Partie. Und der gehörte den Borussen. Nach einem langen Ball gab Hack die Kugel weiter zu Neuhaus, dessen Schuss den rechten Torwinkel nur knapp verpasse (1.). Auch die nächste Gelegenheit gehörte den Gastgebern. Honorat brachte eine Flanke von rechts in den Fünfer, wo Kübler zur Ecke klärte, die nichts einbrachte (4.). Kurze Zeit später entschärfte Atubolo eine Flanke im Strafraum (5.).

Die Borussen starteten eigentlich ordentlich in die Partie und trauten sich was. Doch dann leisteten sie sich eine Unachtsamkeit in der Defensive, die die Breisgauer prompt bestraften. Eine Planke von  Eggestein wurde abgefälscht und flog als Bogenlampe in den Fünfer. Omlin entscheid sich, nicht rauszukommen und so versenkte Gregoritsch die Kugel aus kurzer Distanz zum 0:1 in den Maschen (7.).

Fohlen keinesfalls in Schockstarre 

Eine kalte Dusche für die Borussen, die sich aber nicht unterkriegen ließen. Erst konnte Freiburg den Schuss von Scally blocken (10.), ehe Eggestein zwei Minuten später Reitz so gerade noch stoppen konnte und zur Ecke klärte (12.). Im Anschluss an diese verfehlte Jordan nach Zuspiel von Itakura nur knapp (13.).

Die Borussen zeigten sich keineswegs geschockt, sondern spielten mit. Dann meldete sich aber auch der Sportclub wieder. Gregoritsch versuchte es aus der Distanz, der Schuss flog einige Meter am Gehäuse vorbei (16.). Drei Minuten später hatte Omlin beim Schuss von Doan keine Mühe (19.). Vier Minuten später eine starke Ecke. Honorat brachte die Kugel von links direkt aufs Tor. Atubolu war zwar bezwungen, aber Gregoritsch konnte auf der Linie mit dem Oberschenkel klären (23.).

In der Folgezeit passierte nicht allzu viel. Die Fohlen hatten Schwierigkeiten, sich mit dem Ball nach vorne zu tanken. Es gab die eine und andere Ecke und ordentliche Annäherung, die dann in letzter Konsequenz aber verpuffte. Und da auch Freiburg nicht gefährlich vor das Tor kam, ging es aus Sicht der Borussen mit einem 0:1 in die Kabine. In den ersten 45 Minuten hatte der Treffer von Gregoritsch also den Unterschied gemacht. Vereinzelt gab es Pfiffe für Borussen…

Kurz nach Wiederanpfiff die nächste kalte Dusche

Die zweite Hälfte lief gerade einmal zwei Minuten, da gab es erneut eine kalte Dusche. Und bei dieser sah Omlin abermals alles andere als gut aus. Höler setzte Gregoritsch im Strafraum in Szene, der aus spitzem Winkel an Omlin scheiterte. Den Rebound schnappte sich Röhl, der die Kugel aus 16 Metern flach im kurzen Eck zum 0:2 versenkte (47.) Es war die Ecke von Omlin…

Doan macht den Deckel drauf

Freiburg hatte noch nicht genug. Gregoritsch kam zum Schuss. Omlin musste auf den Boden und nachfassen, hatte den Ball dann aber (53.). Vier Minuten später war der Schweitzer dann aber erneut geschlagen. Bei einem Konter spielte Doan Doppelpass mit Eggestein. An dessen Ende drückte der Japaner den Ball aus vier Metern zum 0:3 über die Linie (57.). Das war ernst zu einfach für den Sportclub, der somit ganz klar auf der Siegerstraße war.

Seoane reagierte kurze Zeit später und nahm gleich drei Wechsel vor. Die Partie war dennoch gelaufen. Freiburg zeigte sich zu clever, als dass sie sich diesen Vorsprung noch nehmen lassen würden, die Fohlen waren offensiv einfach weiterhin viel zu harmlos. Den Fohlen fiel nichts ein, was Freiburg hätte in Bedrängnis bringen können.

Auf der Gegenseite die Freiburger, die nur so hoch sprangen, wie sie mussten und nichts anbrennen ließen. Am Ende blieb es aus Sicht der Borussen bei der 0:3-Niederlage. Und die hatte man sich selbst zuschreiben, weil man offensiv abermals völlig enttäuschte und sich in der Defensive Fehler leistete, die der Sportclub umgehend bestrafte. Die Borussen müssen sich in den letzten Spielen gehörig steigern, will man nicht noch in den Sog kommen… 

Die Kurzstatistik zum Spiel:

Borussia Mönchengladbach: Omlin – Scally (75. Lainer), Itakura, Elvedi (70. Wöber), Netz – Reitz, Weigl, Neuhaus (61. Plea) – Honorat, Jordan (62. Čvančara), Hack (62. Čvančara)

Weiter im Kader: Nicolas (ETW), Friedrich, Kramer, Herrmann

SC Freiburg: Atubolu – Keitel (75. Scala), Guide, Kübler – Doan, M. Eggestein, Höfler (90.+2 Muslija), Günter (90.+1 Makengo) – Röhl – Gregoritsch (75. Grifo), Höler (90.+1 Adamu)

Weiter im Kader: F. Müller (ETW), Sildillia, Breunig, Philipp

Tore: 0:1 Gregoritsch (7.), 0:2 Röhl (47.), 0:3 Doan (57.)

Gelbe Karten: Itakua / –

Bes. Vorkommnisse: Keine

Schiedsrichter: Christian Dingert (Lebeckmühle)

Zuschauer: 53.259 (Borussia-Park)

17,95 

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