David Herold: »Ich habe richtig Bock, mit Borussia erfolgreich zu sein«

David Herold sprach am Tegernsee unter anderem über seinen Wechsel vom KSC zum VfL. Foto: Dirk Päffgen

David Herold ist einer von bisher neun Neuzugängen von Borussia Mönchengladbach. Der 23-Jährige kam im Sommer vom Karlsruher SC an den linken Niederrhein und will sich bei den Fohlen in der Bundesliga etablieren. Am Tegernsee sprach der Linksverteidiger unter anderem über seinen Wechsel, die ersten Wochen bei den Fohlen und seine Ziele für die neue Saison. Wir habe die Aussagen zusammengefasst. 

David Herold über:

… seine Flankengebung und eventuelle Abnehmer in der Mitte:

Das hängt auch immer davon ab, wie gut meine Flanke ist. Ich glaube, dass wir da vorne eine sehr gute Qualität haben – mit Tim Kleindienst, Isac Lidberg oder auch Shuto Machino. Dann werden wir sehen, wer die Dinger verwerten darf.

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… seinen linken Fuß als seine größte Waffe:

Ich würde schon sagen, dass ich einen guten linken Fuß habe. Als größte Waffe würde ich ihn aber nicht bezeichnen.

… Lars Stindl und den Wechsel nach Gladbach:

Tatsächlich habe ich das erst einmal für mich behalten und Ruhe bewahrt. Ich bin nicht der Typ, der sofort alles nach außen trägt, wenn es erste Gespräche gibt. Aber als es konkreter wurde, haben wir natürlich auch das eine oder andere Gespräch geführt.

… das, was Lars Stindl ihm über Borussia gesagt hat:

Ich glaube, das könnt ihr euch denken. Dass Borussia ein Riesenverein ist. Das habe ich auch schon in meinem ersten Interview gesagt. Er hat eigentlich genau das bestätigt, was auch meine ersten Eindrücke hier waren.

… das Trainingslager am Tegernsee:

Beim KSC war natürlich auch schon einiges los, aber hier ist es noch einmal eine Nummer größer. Es macht riesigen Spaß, hier am Tegernsee zu sein. Bis auf vereinzelte Abende hatten wir super Wetter und konnten uns sehr gut auf die Saison vorbereiten.

… die Nähe zur Heimat:

Eigentlich so, wie du es gesagt hast. Zu jeder Station, bei der ich gespielt habe, und natürlich auch zu meiner Heimat gibt es noch Verbindungen. Freunde und Familie waren jetzt auch schon hier, weil es eben nicht weit ist. Das ist natürlich schön.

… den Schritt in die Bundesliga:

Ich wäre nicht hier, wenn ich es mir nicht zutrauen würde. Ich glaube, das beantwortet die Frage am besten. Für mich ist das der nächste Schritt in meiner persönlichen Entwicklung. Ich hatte eine sehr schöne Zeit in Karlsruhe und bin jetzt bereit für die Bundesliga. Ich freue mich auf die ersten Spiele.

… die Mannschaft, die Kabine und seine bisherigen Eindrücke:

Natürlich hält man sich als neuer und noch relativ junger Spieler erst einmal etwas zurück. Aber die Mannschaft besteht aus super Charakteren. Das habe ich auch schon in einem anderen Interview gesagt. Ich wurde genauso wie die anderen Neuzugänge hervorragend aufgenommen. Bis jetzt ist wirklich alles tipptopp.

… seinen Einstand und darüber, ob er schon eine Idee hat: 

Ich kann es noch nicht verraten, weil es noch nicht stattgefunden hat. Ich muss sagen, auf dem Niveau der Japaner kann ich leider nicht mithalten. Ich versuche vielleicht mit meiner Stimme ein bisschen zu überzeugen. Wir haben schon darüber gesprochen, dass das Badener Lied eine lustige Idee wäre. Mal schauen, ob es das am Ende wird.

… das Teambuilding:

Natürlich ist das enorm wichtig. Einen richtigen Mannschaftsabend gab es zwar noch nicht, aber ich kann mich an keine Stunde erinnern – außer nachts, wenn ich schlafe – in der ich alleine war. Wir sind ständig zusammen auf dem Trainingsplatz, trinken zwischen den Einheiten gemeinsam Kaffee oder spielen Karten. So entstehen viele gemeinsame Momente. Wenn man sich neben dem Platz gut versteht, zahlt sich das später auch auf dem Platz aus.

… die Entscheidung zur Borussia zu wechseln:

Ich habe es eigentlich die ganze Zeit gesagt: Borussia ist ein Riesenverein. Mit der Historie, mit der Wucht, die man hier erlebt und mit allem, was dahinter steckt. Für mich ist es der erste Schritt in die Bundesliga – und den bei so einem Verein machen zu dürfen, bedeutet mir enorm viel. Ich habe außerdem richtig Bock, mit Borussia wieder vorne anzuklopfen und eine erfolgreiche Saison zu spielen.

… die Ziele mit Borussia und was möglich ist:

Wir sind alle Fußballer und würden das nicht machen, wenn wir nicht jedes Spiel gewinnen wollten. Wir schauen von Spiel zu Spiel und wollen jedes Spiel gewinnen. Wo uns das am Ende hinführt, wird man sehen. Aber ich kann sagen, dass wir alle extrem Bock auf die Saison haben und uns freuen, wenn es endlich losgeht.