Seoane fordert in Hoffenheim die perfekte Mischung aus Defensive und Offensive

Marvin Friedrich spielte zweimal in Folge von Beginn an. Foto: Dirk Päffgen

Borussia muss beim Auswärtsspiel in Hoffenheim zwar auf fünf Spieler verzichten, doch die personelle Lage entspannte sich in den vergangenen Tagen etwas. Sportlich ist die Partie von Bedeutung, denn mit einem Sieg sowie entsprechenden Ergebnissen der Konkurrenz könnten sich die Fohlen endgültig aus der Nähe der Abstiegsplätze verabschieden. Unser Vorbericht, präsentiert von der Schotes Firmengruppe. 

Zu Beginn der neuen Trainingswoche bei Borussia Mönchengladbach sah es fast schon so aus, als müsste Gerardo Seoane auf zahlreiche Spieler mit Verletzungen aus dem Dortmund-Spiel verzichten. Auf der Pressekonferenz am Donnerstag gab der Cheftrainer jedoch Entwarnung, sodass zumindest Nico Elvedi, Franck Honorat, Stefan Lainer und auch Nathan Ngoumou wahrscheinlich einsatzbereit sind. »Die angeschlagenen Spieler wurden in dieser Woche individuell betreut, damit sie ihre Blessuren auskurieren können. Die endgültige Entscheidung, wer schlussendlich mit nach Sinsheim fahren kann, fällt erst am Freitag nach dem Abschlusstraining«, sagte Seoane. 

Keine Option sind jedoch gleich fünf Akteure. Seoane: »Verletzungsbedingt müssen wir auf Jordan, Manu Koné, Tony Jantschke und Grant-Leon Ranos verzichten. Zudem fehlt Chris Kramer. Wir hoffen, dass er nach seinem starken Infekt in der kommenden Woche wieder trainieren kann.« Bis dahin müssen die Verletzten eben aus der Ferne beobachten, wie sich die Kollegen bei der TSG Hoffenheim schlagen. Zwar mussten sich die Fohlen am vergangenen Samstag im Borussen-Duell geschlagen geben, durften sich aber in den letzten vier Bundesliga-Spielen gegen die TSG als Sieger feiern lassen. Zudem verlor Borussia nur eines der jüngsten sechs Gastspiele im Kraichgau. 

Am 30. Spieltag möchten die Borussen an die zuletzt ordentliche Defensivleistung anknüpfen und sich darauf konzentrieren, nicht noch mehr Gegentore zu kassieren. Jedoch hat Seoane dabei auch eine Forderung an seine Spieler. »Zuletzt haben wir defensiv weniger zugelassen – und das ist positiv. Wir dürfen deswegen jedoch nicht vernachlässigen, mutig nach vorne zu spielen. Ich erhoffe mir mehr Kontrolle ohne Ball und dass wir unserem Gegner keine Räume anbieten, damit dieser nicht schnell vertikal spielen kann. Im Spiel mit Ball müssen wir einen guten Mix finden. Wir brauchen gewisse Ruhephasen, aber wenn sich Räume ergeben, möchten wir auch schnell nach vorne spielen.«

Bei der neugewonnene Kompaktheit in der Abwehr half auch Marvin Friedrich, der zweimal in Folge in der Startelf stand. »Vor allem in Wolfsburg hat Marvin sehr solide gespielt. Gegen Dortmund war er Teil einer Abwehr, die defensiv nur sehr wenig zugelassen hat. Wir haben eng und kompakt verteidigt, das kommt Marvin entgegen. Zudem bringt er Aggressivität im Zweikampf, Robustheit, Kopfballstärke und einen sauberen Pass ein«, äußerte sich Seoane über den ehemaligen Unioner. 

In den letzten fünf Spieltagen wollen die Fohlen den Klassenerhalt klar machen. Mit seinem Sieg und dem entsprechenden Ergebnis von Mainz könnte man sich möglicherweise endgültig vom unrühmlichen Rennen um Relegationsplatz 16 verabschieden. Seoane über die nächsten Aufgaben: »Ich erwarte eine Mannschaft, die kompetitiv auf dem Platz steht, die defensiv diszipliniert auftritt und nach Möglichkeit mutig nach vorne spielt. Die zurückliegenden beiden Partien haben die Marschrichtung gezeigt. Als Mannschaft wollen wir weiter mit diesem Spirit auftreten und uns Spiel für Spiel steigern.«

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