Seoane vor Dortmund: »Werden unseren defensiven Ansatz in gewisser Weise beibehalten«

Gerardo Seoane fordert gegen Dortmund Disziplin in der Defensive. Foto: Dirk Päffgen

Gelingt es Borussia Mönchengladbach, nach über zwei Jahren nochmal zwei Siege in Folge zu feiern? Zumindest bietet sich mit dem Heimspiel gegen die Namenscousine aus Dortmund am Samstag die nächste Gelegenheit. Gerardo Seoane fordert dafür noch mehr Kompaktheit in der Defensive. Unser Vorbericht, präsentiert von der Schotes Firmengruppe. 

Die Erleichterung nach dem Erfolg beim VfL Wolfsburg war auf Seiten von Borussia Mönchengladbach riesengroß. Die Fohlen feierten den ersten Auswärtssieg in 2024 und den ersten Erfolg in der Fremde nach über sechs Monaten. Im Borussia-Park kann den Gladbachern nun schon fast historisches gelingen, denn die Borussen warten seit über zwei Jahren in der Bundesliga auf zwei Siege in Folge. »Natürlich haben wir immer den Willen und unternehmen alles dafür, um zwei Siege am Stück zu holen. Zuletzt hat das leider nicht geklappt. Was wir tun können, ist an unserer Leistung und der Entwicklung innerhalb des Spiels zu arbeiten. Wir müssen defensiv kompakt stehen, die Zahl der gefährlichen Angriffe des Gegners reduzieren, um weniger Gegentore zu kassieren und selbst schnell umschalten zu können«, sprach Seoane schonmal den Matchplan an. 

Besser war Borussia in der Rückrunde noch nicht platziert 

Tabellarisch war der Sieg bei den ‚Wölfen‘ zumindest von großer Bedeutung, schließlich trennen die Fohlen nun acht Punkte vom Relegationsplatz. Mit dem aktuell elften Platz verbuchen sie zudem die beste Platzierung in der Rückrunde. Doch all das zählt mit Anpfiff nicht, denn dann müssen die Borussen die Leistung aus der Vorwoche erneut bestätigen und dürfen sich nicht ausruhen. Die Aufgabe gegen den BVB ist keine leichte, schließlich ging das Hinspiel mit einer 2:4-Niederlage gehörig schief. 

Borussias Trainer Seoane weiß um die Qualitäten des kommenden Gegners. »Wir dürfen dem BVB nur wenig Tiefe anbieten. Aber damit ist es nicht getan. Die Dortmunder agieren mit vielen gegenläufigen Bewegungen, da braucht es gute Übergaben und visuelle sowie verbale Kommunikation, um bestimmte Laufwege aufzunehmen. Wir müssen zudem die Zweikämpfe in den wichtigen Zonen für uns entscheiden und ab einer gewissen Höhe auch Druck auf den Ball bringen, damit der Gegner nicht die Chance bekommt, gefährliche Pässe hinter die Kette zu spielen«, erklärte der Schweizer. In der Defensive wird der 45-Jährige nicht allzu viel verändern: »Wir werden unseren defensiven Ansatz aus Wolfsburg in gewisser Weise beibehalten. Daher werden wir am Samstag sicher ein anderes Spiel erleben als es in Dortmund der Fall war.«

Seoane zuversichtlich bei Rückkehr von Manu Koné

Personell haben die Fohlen weiterhin den Ausfall des verletzten Manu Koné (Muskelfaserriss im Oberschenkel) zu verkraften. Jedoch ist Seoane zuversichtlich, dass der Franzose noch vor Saisonende auf den Platz zurückkehrt. »Der Verlauf bei Manu Koné ist positiv, er benötigt aber noch einen sauberen Aufbau. Ich denke schon, dass wir ihn zum Saisonende noch einmal auf dem Platz sehen werden.« Ansonsten fehlt den Borussen ein Trio. Seoane: »Christoph Kramer ist nach wie vor krank und wird voraussichtlich nicht im Kader stehen. Tony Jantschke hat eine kleine Zerrung, bei ihm wird es bis Samstag auch nicht reichen. Zudem hat Grant-Leon Ramos eine Sprunggelenksverletzung erlitten und wird ebenfalls fehlen.«

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