Die Borussen durften sich zurecht über das Weiterkommen im Pokal freuen. Archivfoto: Dirk Päffgen
Borussia Mönchengladbach steht in der 2. DFB-Pokalrunde und hat die neue Spielzeit mit einem positiven Ergebnis begonnen. Dass die Fohlenelf beim vermeintlichen Underdog aus Mainz nicht strauchelten, lag vor allem an der richtigen Herangehensweise. Unsere VollGAS-Analyse, präsentiert von unserem Partner, der Kessels GmbH – Schweißen & Gase aus Mönchengladbach.
Es ist die alljährliche Frage und der Reiz des DFB-Pokals, besonders in der 1. Runde: Stürzt der Favorit beim Underdog und blamiert sich so eine Woche vor dem Liga-Start bis auf die Knochen. Bundesliga-Absteiger 1. FC Heidenheim ist das bei der 2:5-Pleite beim SSV Jeddeloh passiert.
VollGAS-Einstellung
Borussia Mönchengladbach gehört nicht dazu. Beim TSV Schott Mainz, Regionalliga-Absteiger aus Rheinland-Pfalz, erledigten die Borussen ihre Aufgabe und zogen am Ende verdient und ungefährdet in die 2. Pokalrunde ein. Und das, weil man von Beginn an mit der notwendigen VollGAS-Einstellung in die Partie und zu Werke gegangen ist.
Zwar hat hat der Oberligist Schott Mainz aufopferungsvoll gekämpft und einiges dafür getan, dass sich die Borussen zunächst auch schwer taten, dann aber keine Chance hatte gegen gegen Favoriten aus Gladbach. Die Polanski-Truppe zeigte in der MEWA Arena gleich, dass es keinerlei Zweifel daran gibt, in die 2 .Runde einziehen zu wollen.
Es ging wenig für die Gastgeber, was eben daran lag, dass die Fohlen mit VollGAS das Heft in die Hand nahmen und machten. Zwar benötigte etwas Zeit, ehe man die Tür öffnete, aber nach dem 1:0 durch Hugo Bolin lief es für die Fohlen in die richtige Richtung.
VollGAS-Leistung von Bolin
Apropos Bolin. Der Schwede, bereits in der Vorbereitung einer der Gewinner, zeigte auch im ersten Pflichtspiel eine VollGAS-Leistung – nicht „nur“ aufgrund seines Doppelpacks und einem Assist. Der Schwede war präsent und suchte den Abschluss.
Insgesamt bestätigten die Borussen ihre ordentliche Form aus der Vorbereitung und sind schlussendlich ungefährdet und souverän in die 2. Runde des DFB-Pokals eingezogen. Ganz anders also als im Vorjahr, als man sich mit einem knappen 3:2-Sieg in Delmenhorst in die 2. Runde gequält hatte.
Spitze war es in Mainz gewiss nicht, aber diesmal kann man sich Hugo Bolin anschließen, der es hinterher auf den Punkt brachte: »Wir haben unseren Job erledigt«, gab der Doppelpacker zu Protokoll.
So konnten die 10.000 VfL-Fans mit den Borussen feiern und sich über das Weiterkommen freuen. Gewiss war es „nur“ ein Fünftligist, der Klassenunterschied war deutlich zu erkennen und zu spüren. Nichtsdestotrotz ist ein solcher Sieg und Auftritt durchaus zuträglich für das Selbstvertrauen.
In der kommenden Woche geht es dann in der Bundesliga so richtig los. Beim letztjährigen Tabellendritten und Champions League-Teilnehmer mit Ex-Borusse Rocco Reitz wartet ein ganz anderes Kaliber und ein anderer Gegner, der den Borussen – im Gegensatz zu Schott Mainz – alles abverlangen wird. Da wird man dann sehen, wie weit und wie gut die Borussen wirklich schon sind. Auf jeden Fall wird dann mindestens eine solche Leistung wie in Mainz und noch besser nötig sein, um bei den Roten Bullen etwas mitnehmen zu können.

