Weigl nach Befreiungsschlag: »Bewiesen, dass diese Mannschaft lebt und intakt ist«

Raus mit der Freude: Borussia gelang der erste Rückrunden-Sieg. Foto: Dirk Päffgen

Durch das 5:2 gegen Bochum jubelte Borussia über den ersten Sieg in der Rückrunde. Die Fohlen zeigten eine deutlichere Leistungssteigerung im Vergleich zu den vergangenen Spielen. Demnach kann der Erfolg als kleiner Befreiungsschlag gewertet werden. Der Nachbericht mit den Reaktionen, präsentiert von der Schotes Firmengruppe. 

Die Zuschauer im fast ausverkauften Borussia-Park kamen beim Duell zwischen Borussia Mönchengladbach und dem VfL Bochum voll auf ihre Kosten. Am Ende feierten die Fohlen mit 5:2 den höchsten Sieg in der aktuellen Bundesliga-Saison. Und der Erfolg gelang genau zur richtigen Zeit, schließlich kamen die Fohlen den Abstiegsrängen bedrohlich nahe. Doch die Elf vom Niederrhein meldete sich eindrucksvoll zurück. »Der Sieg ist sehr wichtig für uns. Wir hatten viel Power auf dem Platz und haben fußballerisch einiges sehr gut gemacht. Ich denke, unter dem Strich ist es ein verdienter Sieg. Wir wussten wie die Bochumer spielen, wir haben ihr Spiel gegen die Bayern gut analysiert. Die Art und Weise von Bochum ist bekannt, da wollten wir dagegenhalten«, sagte Florian Neuhaus. 


Weigl: Die Mannschaft lebt 

Der 26-Jährige machte eine gute Partie und belohnte sich vermeintlich mit einem Treffer, doch das 3:0 wurde durch den Video-Schiedsrichter zurückgenommen. Dennoch war der Offensivspieler mit sich selbst zufrieden: »Natürlich hatte ich mir auch persönlich vorgenommen, das, was ich kann, auf den Platz zu bekommen. Ich wollte meine Stärken einbringen. Ich glaube, das ist ganz gut gelungen.« Nicht nur Neuhaus, sondern die komplette Fohlenelf zeigte eine ganz andere Einstellung als noch zuletzt. 

Man merkte den Borussen an, dass sie die komplizierte Situation annahmen und den Sieg wollten. »Ich habe ein Team gesehen, in dem jeder für den anderen kämpft – und das in einem Spiel, in dem wir durchaus unter Druck standen. Wir haben zwar einige Fehler gemacht, aber Leidenschaft gezeigt, auch guten Fußball gespielt und uns mit jedem Tor Selbstvertrauen geholt. Am Ende war es ein verdienter Sieg und ein Spiel, das bewiesen hat, dass diese Mannschaft lebt und intakt ist«, bekräftigte Julian Weigl, der das zwischenzeitliche 2:0 erzielte. 

Nathan Ngoumou hatte auch doppelten Grund zur Freude, denn der Franzose steuerte seinen dritten Saisontreffer zum Heimsieg der Borussen bei. Auf der rechten Seite machte er gemeinsam mit Startelf-Comebacker Stefan Lainer eine starke Partie, weil Lainer dem 23-Jährigen in der Defensive den Rücken frei hielt und er sich auf seine Offensiv-Qualitäten konzentrierten konnte. »Ich bin sehr glücklich über den Sieg und dankbar für das Vertrauen, das der Trainer mir entgegengebracht hat. Ich denke, dass ich meine offensiven Qualitäten einbringen konnte. Natürlich bin ich happy über mein Tor und dass ich an entscheidenden Szenen des Spiels beteiligt war. Insgesamt haben wir in diesem Spiel das umgesetzt, was der Trainer uns zuvor mitgegeben hatte. Im Spiel haben wir gemerkt, dass es funktioniert«, resümierte ein zufriedener Ngoumou. 

An diese Leistung muss Borussia anknüpfen 

Borussias Trainer Gerardo Seoane sprach nach dem Spiel von »einem wilden Ritt mit vielen Emotionen und vielen Torszenen«. Seine Mannschaft erzielte die Treffer genau zur richtigen Zeit und hätte gut und gerne auch noch weitere Tore schießen können. »Ich freue mich, dass uns so eine gute Leistung gelungen ist über die ganze Spielzeit. Bis zum Ende haben wir weiter nach vorne gespielt und haben uns nicht von den Gegentoren oder Entscheidungen beeinflussen lassen. Mich freut auch, dass wir fünf verschiedene Torschützen haben. Und besonders schön ist, dass Stevie Lainer nach seiner Abwesenheit erstmals wieder von Anfang an gespielt hat und eine sehr gute Leistung abgerufen hat«, erklärte ein zufriedener Seoane. 

Dennoch war der Schweizer mit der ersten Phase, in der Bochum vermeintlich in Führung ging, nicht einverstanden: »Der Start ist uns nicht so gut gelungen.« Doch auf die darauffolgenden Minuten können die Borussen auf jeden Fall aufbauen. Es ist ihnen gelungen, in der schwierigen Situation erstmal für Entlastung zu sorgen. Doch die nächsten Aufgaben in Mainz und im Derby gegen Köln werden nicht unkomplizierter, an die Leistung gegen Bochum müssen die Fohlen unbedingt anknüpfen. Das sieht auch Ngoumou so: »In den nächsten Wochen stehen weitere wichtige Spiele an. In diesen müssen wir genauso weitermachen und uns wieder voll reinhauen.«

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