Glück im Unglück für Hashioka und Borussia

Daiki Hashioka hat keine schwerwiegende Verletzung der Halswirbelsäule. Foto: Dirk Päffgen

Daiki Hashioka hat sich bei der Auswärtsniederlage bei RB Leipzig keine schwerwiegende Verletzung der Halswirbelsäule zugezogen. Das gaben die Borussen am Sonntag bekannt. Dennoch werden in der kommenden Woche weitere Kontrolluntersuchungen durchgeführt.

Es lief die 72. Spielminute, als Daiki Hashioka verletzt vom Platz musste. Der Japaner hatte zuvor einen Ball im eigenen Strafraum per Flugkopfball aus der Gefahrenzone abgewehrt. Währenddessen rauschte Antonio Nusa in Borussias Leihgabe und traf ihn mit voller Wucht Nacken. Hashioka blieb zunächst liegen, konnte dann aber zumindest den Platz verlassen. Dort wirkte der 27-Jährige dann aber sichtlich benommen und wurde mit einer Trage abtransportiert. Vom Stadion aus führte der Weg direkt in die Leipziger Uni-Klinik Leipzig, wo es eingehende Untersuchungen gab.

Selbst als Beobachter an den TV-Geräten lief es einem in der Nachbetrachtung der Szene eiskalt den Rücken runter und es war Schlimmes zu befürchten. »Daiki ist schon ein harter Brocken. Wenn da etwas ist, wäre es aber natürlich eine andere Nummer und wir müssen vorsichtig sein. Er wurde direkt ruhig gestellt, weil er sich bei größeren Bewegungen noch schlimmer verletzten könnte. Jetzt hoffen wir, dass alles glimpflich ausgeht«, gab Rouven Schröder hinterher zu Protokoll.

Keine neurologischen Ausfälle beim Japaner

Und Borussias Sportchefs Hoffnungen sollten erhöht werden. Einen Tag nach der Niederlage inLeipzig gaben die Borussen bekannt, dass Hashioka „von einer schwerwiegenden Verletzung der Halswirbelsäule verschont geblieben ist und es auch keine neurologischen Ausfälle gab“. „Am Sonntag ist Hashioka aus der Uniklinik Leipzig nach Mönchengladbach zurückgekehrt, wo in der kommenden Woche weitere Kontrolluntersuchungen durchgeführt werden“, so der Klub weiter.

Glück im Unglück also vor allem für den Japaner selbst und für die Borussen, die also keinen längerfristigen Ausfall zu befürchten haben. Wie lange der 27-Jährige erstmal nicht zur Verfügung steht, gaben die Borussen nicht bekannt. Ob Rouven Schröder also dennoch auf dem Transfermarkt tätig wird und einen Spieler für die rechte Abwehrseite holt, bleibt abzuwarten. Noch bis kommenden Dienstag, 02. September um 20 Uhr, ist dazu Gelegenheit. Zwingend von Nöten ist es jedenfalls nicht…