Ranos trifft bei Heimdebüt – »Freue ich mich auf alles, was kommt«

Grant-Leon Ranos zeigte sich nach seinem Heimdebüt zufrieden. Foto: Dirk Päffgen.

Im letzten Testspiel von Borussia Mönchengladbach kam Grant-Leon Ranos zu seiner Heimpremiere. Und der Neuzugang aus München trug sich beim 2:2-Remis gegen den HSC Montpellier gleich mit einem Kunstschuss in die Torschützenliste ein. Das Tor hat gezeigt, welche Qualitäten er besitzt. Dennoch ist es unzweifelhaft, dass sich der 20-Jährige weiter in einem Entwicklungsprozess befindet.

Irgendwie war es bezeichnend, dass es im letzten Test gegen Montpellier in der ersten Hälfte nach einer halben Stunde einer Einzelleistung bedurfte, damit es den 13.0002 Zuschauer im Borussia-Park bei niederrheinischen Schmuddelwetter das erste Mal warm ums Herz wurde. Denn bis dahin war nicht viel passiert im Spiel gegen den Ex-Klub von Jonas Omlin.

Offensiv hatten die Borussen die gute Ansätze gezeigt, taten sich aber gegen einen guten Gegner schwer, klare Torchancen zu kreieren. Da musste dann eben ein Sonntagsschuss am Samstagnachmittag ‚herhalten‘. Grant-Leon Ranos packte nach Ablage von Nathan Ngoumou den Hammer raus und versenkte die Kugel aus zwanzig Metern im Winkel. Ein sehenswerter Treffer des Armeniers. »Nathan hat mir den Ball gut abgelegt. Ich habe mir dann die Kugel genommen, habe die Möglichkeit gesehen und abgeschlossen. Schön, dass er dann so reingegangen ist«, freute sich der 20-Jährige im Interview mit Borussias Internet-Kanal FohlenTV.

Ranos ist widerstandsfähig und ruhig am Ball

Es war der zweite Testspieltreffer des Angreifers der wie schon in den bisherigen Wochen gezeigt hat, warum man ihn aus München nach Gladbach geholt hat. Ranos hat die nötige Ruhe am Ball, wird so auch im Eins-gegen-Eins nicht nervös und ist torgefährlich. Der 20-Jährige traut sich was und tut vor allem auch eins: Er rackert und kämpft und schenkt keinen Ball ab. So wie in der Anfangsphase gegen Montpellier, als er sich auf Höhe der Strafraumkante am Boden liegend gleich gegen mehrere Gegenspieler gegen den Ballverlust mit allem, was er hatte, wehrte.

Natürlich ist es aber unzweifelhaft, dass sich der Armenier nach wie vor in einem Entwicklungsprozess befindet und sich zunächst vor allem auch an das höhere Tempo und das Niveau der Bundesliga gewöhnen muss. Diese Zeit bekommt er bei den Fohlen – muss er auch. Da darf man, wie es Roland Virkus bereits gesagt hat, auch mal Fehler machen. Bekanntlich lernt man durch solche. Das tut und will Ranos. »Ich versuche einfach so gut wie ich kann der Mannschaft mit meiner Qualität zu helfen, Torchancen zu kreieren, Tore zu schießen und Vorlagen zu geben, so Ranos.

Ranos spürt einen guten Spirit und gute Stimmung

Im Borussia-Park war es der erste Auftritt für den Neuzugang aus München. Auch die Stimmung unter den 13.002 Zuschauern war trotz des Wetters gut. Aber natürlich kein Vergleich zu der Atmosphäre, wenn die ‚Hütte‘ ausverkauft ist. Dennoch war der Auftritt für Ranos »ein sehr schönes Gefühl«. »Leider nicht vor ausverkauftem Stadion, aber trotzdem habe ich mich gefreut, die Fans zu sehen. Es herrschte schon eine sehr gute Stimmung und jetzt freue ich mich auf alles, was kommt«, so der 20-Jährige weiter.

Mit dem Spiel gegen Montpelier ist die Vorbereitung beendet. Am kommenden Freitag wird es dann mit dem Pokalspiel gegen den TuS Bersenbrück in Osnabrück ernst. Auch Ranos spürt in der ‚neuen‘ Fohlenelf einen guten Spirit und ist, wie seine Mannschaftskollegen auch, bereit. »Die Stimmung ist gut, wir verstehen uns alle und freuen uns jetzt einfach, dass es losgeht.«

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